Münstertal im Hochschwarzwald

Leichenfund in Asylunterkunft – darum wurden die Ermittlungen eingestellt

Ein Mann stirbt in einer Asylunterkunft, sein Mitbewohner sitzt wochenlang in Haft. Nun stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum Fall Münstertal ein. Warum das?

Spuren am Tatort hatten damals auf ein Gewaltverbrechen hingedeutet. (Archivbild)

© Philipp von Ditfurth/dpa/Philipp von Ditfurth

Spuren am Tatort hatten damals auf ein Gewaltverbrechen hingedeutet. (Archivbild)

Von red/dpa/lsw

Nach dem Fund eines getöteten Mannes in einer Asylunterkunft in Münstertal werden die Ermittlungen zu dem Fall geschlossen – trotz der Festnahme seines Mitbewohners. Der Verdächtige habe sich knapp vier Wochen nach der Tat in der Justizvollzugsanstalt Freiburg das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

„Die daraufhin eingeleiteten Todesfallermittlungen haben keine Anhaltspunkte für eine Beteiligung Dritter am Tod des Gefangenen ergeben“, hieß es weiter. Es seien auch keine Überwachungspflichten durch die Justizbeamten verletzt worden. 

Der 22-jährige Türke war nach dem Leichenfund in der Asylunterkunft im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald festgenommen worden. Er wurde dringend verdächtigt, Ende Januar seinen 21 Jahre alten Mitbewohner getötet zu haben.

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Erstellt:
13. Mai 2026, 08:08 Uhr

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