Basketball

Ludwigsburger Basketballer enttäuschen

Ludwigsburgs Basketballer verlieren in der Bundesliga gegen Abstiegskandidat Löwen Braunschweig mit 97:98. Ihre Chancen auf die Play-offs sind somit wieder gesunken.

Durchwachsenes Spiel: Ludwigsburgs Stef Smith macht etliche Punkte, hat aber auch sechs Ballverluste auf dem Konto.

© Baumann

Durchwachsenes Spiel: Ludwigsburgs Stef Smith macht etliche Punkte, hat aber auch sechs Ballverluste auf dem Konto.

Von Joachim Klumpp

Ludwigsburgs Basketballer hatten am Samstagabend ein Herz für die Löwen Braunschweig (mit NBA-Star Dennis Schröder als Gesellschafter). Diese wären bei einer Niederlage aus der Bundesliga abgestiegen – und danach sah es 47 Sekunden vor Schluss bei einem Fünf-Punkte-Rückstand auch aus. Doch dann brachten die MHP Riesen das Spiel wieder einmal nicht konsequent zu Ende, mussten beim 88:88 in die Verlängerung und unterlagen schließlich knapp mit 97:98. „Ich bin enttäuscht von der Mannschaft und davon, wie wir uns in diesem Spiel engagiert haben“, sagte Riesen-Coach Mikko Riipinen. „Basketball ist komplex, aber den Einsatz kann man kontrollieren, und der war nicht gut genug.“

Herber Dämpfer

Während die Braunschweiger also noch am Leben sind, haben die Hoffnungen der Riesen auf Platz sechs und den direkten Play-off-Einzug einen herben Dämpfer erhalten. Zumal in der Hauptrunde nur noch die Spiele am Donnerstag (18.30 Uhr) zu Hause gegen Spitzenreiter Bayern München und zum Abschluss am Sonntag beim Tabellenfünften in Würzburg anstehen. Schwere Aufgaben, weshalb sogar Platz zehn und die Play-ins noch nicht definitiv gesichert sind.

In Braunschweig fehlte Kapitän Yorman Polas Bartolo wegen Wadenproblemen und Lenny Anigbata musste früh vom Feld, am Ende war Stef Smith mit 26 Punkten zwar bester Werfer, aber auf sein Konto gingen auch sechs Ballverluste.

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Erstellt:
3. Mai 2026, 12:32 Uhr

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