Baden-Württemberg

Mehr junge Fahrer sterben am Steuer – Raserei oft Ursache

Warum sind junge Menschen am Steuer besonders gefährdet? Die Statistik zeigt: Raserei und Ablenkung spielen bei tödlichen Unfällen eine zentrale Rolle.

In Baden-Württemberg sind 2025 mehr junge Fahrer ums Leben gekommen als im Jahr 2024.

© Andreas Rosar/dpa/Andreas Rosar

In Baden-Württemberg sind 2025 mehr junge Fahrer ums Leben gekommen als im Jahr 2024.

Von red/dpa

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr junge Menschen am Steuer auf den Straßen in Baden-Württemberg ums Leben gekommen als im Jahr zuvor. Nach der neuen Statistik des Innenministeriums starben insgesamt 50 Fahrerinnen und Fahrer im Alter zwischen 18 bis 24 Jahren, das waren 19 mehr als im Jahr 2024. 17 von ihnen verloren ihr Leben, weil sie selbst zu schnell fuhren.

Das deckt sich mit einer anderen Zahl aus der Statistik: Denn in vier von zehn tödlichen Unfällen, die junge Erwachsene insgesamt verursachten und bei denen sie oder andere starben, waren sie zu schnell unterwegs. In 14 Prozent waren sie abgelenkt. Insgesamt sind Menschen aus dieser Altersgruppe 2025 in 21.284 Verkehrsunfällen verwickelt gewesen – das ist in etwa das Vorjahresniveau.

Innenminister Strobl: „Menschen sensibilisieren“

„Rasen kann das Leben kosten“, sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) bei der Vorlage der Statistik in Stuttgart. „Jeder Stundenkilometer zu schnell, jede Unachtsamkeit kann über Leben oder Tod entscheiden. Dafür müssen wir besonders junge Menschen sensibilisieren.“

Auch die Zahl der bei Unfällen getöteten Seniorinnen und Senioren legte zu. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 21 ältere Menschen mehr ums Leben (2024: 127) – jeder vierte beim Fahrradfahren oder mit dem Pedelec und fast die Hälfte davon ohne Helm.

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Erstellt:
13. Februar 2026, 13:50 Uhr
Aktualisiert:
13. Februar 2026, 15:48 Uhr

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