Basketball: MHP Riesen Ludwigsburg

Minimalziel in Gefahr

Die Basketballer aus Ludwigsburg verlieren gegen Alba Berlin verdient mit 77:101 in der heimischen MHP-Arena.

Das war wohl nix: Toms Skuja (li.) und Stefan Smith von den MHP Riesen Ludwigsburg

© Baumann

Das war wohl nix: Toms Skuja (li.) und Stefan Smith von den MHP Riesen Ludwigsburg

Von Joachim Klumpp

Natürlich kann man gegen den Bundesliga-Zweiten Alba Berlin verlieren – die Frage ist nur, wie? Jedenfalls nicht so wie Ludwigsburgs Basketballer am Samstagabend beim 77:101 in der nicht von ungefähr mit 3826 Zuschauern nicht ganz ausverkauften MHP-Arena. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Der Gegner schied unter der Woche nach hartem Kampf erst in der Verlängerung gegen Malaga in der Champions League aus, der Cheftrainer war am Samstag erkrankt, und sein Vertreter Sebastian Trzcionka sagte: „Wir sind mit großem Respekt hierher gefahren, weil Ludwigsburg normalerweise sehr physisch spielt und gute Werfer hat.“

Nur Elijah Hughes liefert

Doch von denen hielt nur Elijah Hughes sein Team zumindest bis zur Halbzeit (40:48) im Spiel, als er 18 seiner am Ende 20 Punkte erzielte. Der Rest der Ausländer enttäuschte sonst auf ganzer Linie – auch ihren eigenen Trainer: „Ich bin enttäuscht, wie die Gruppe agiert hat, als es darum ging, wirklich zusammenzustehen“, sagte Riesen-Coach Mikko Riipinen. „Es fehlten Disziplin und Konstanz.“ In dieser Verfassung jedenfalls gerät das Minimalziel (Platz zehn und damit die Play-ins) ernsthaft in Gefahr. Zumal es bereits am Dienstag mit dem Gastspiel bei Tabellenführer Bayern München noch ein Stück schwieriger werden dürfte. Was da jetzt Hoffnung macht? „Wir haben dort nichts zu verlieren“, sagt Riipinen.

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Erstellt:
12. April 2026, 11:36 Uhr

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