Das ist die wahre „Akte X“
Mysteriöse Fälle: 11 Top-Forscher in den USA verstorben oder verschwunden
In den USA sorgt eine Reihe von mysteriösen Todesfällen und verschwundenen Forschern und Geheimnisträgern für große Besorgnis. Sogar Präsident Donald Trump hat sich eingeschaltet. Wer oder was steckt hinter dem Tod der 11 Top-Personen, die enge Kontakte zum Militär, zu kerntechnischen Anlagen oder der Raumfahrtbehörde Nasa pflegten?
© Imago/ingimage
Könnte es im Fall der verschwundenen Forscher auch so gewesen sein? Ein UFO entführt in dieser Animation einen Mann per Schwerkraftstahl.
Von Markus Brauer
Spooky! Ist es so weit? Beginnt die Invasion der Erde? Sind Außerirdische aus den Tiefen des Weltalls gekommen, um unseren heimeligen Planeten zu erobern und die Menschheit – im besten Fall – zu unterjochen oder – im schlimmsten Fall – als Nahrungsquelle zu nutzen? Oder nichts von alledem? Was derzeit viele in den USA umtreibt, dürfte Wasser auf die Mühlen von Verschwörungstheoretikern aus aller Welt sein. Was ist geschehen?
11 Top-Wissenschaftler in den USA verschwunden oder tot
Eine unerklärliche Abfolge von ominösen Todesfällen und das mysteriöse Verschwinden von Forschern haben die Vereinigten Staaten in Alarmstimmung versetzt. Betroffen sind laut US-Medien wie „CBS News“ insgesamt elf hochkarätige Wissenschaftler, von denen ein Großteil enge berufliche Kontakte zum US-Militär, zu kerntechnischen Anlagen oder zur Raumfahrtbehörde Nasa pflegte. Manche von ihnen befassten sich sogar mit Forschungsfeldern, die als „UFO Top Secrets“ eingestuft werden.
Fox News published an image of 11 American scientists who were killed or went missing, who worked in fields related to space and nuclear technologies. pic.twitter.com/5U4YxcbRoC — Sprinter Press Agency (@SprinterPress) April 20, 2026
Kann das Zufall sein? Stecken „ausländische Regierungen“ dahinter, wie in Washington bereits gemunkelt wird? Oder vielleicht sogar Aliens, die von den Forschern entdeckt wurden und verschwinden mussten? Nichts Genaues weiß man nicht. Und eben diese Unsicherheit ist der perfekte Nährboden für Verschwörungstheorien.
Knew Too Much: Now they’re disappearing at an alarming rate! In the dead of night, top scientists, UFO researchers and space experts are disappearing without a trace. At least 10–11 brilliant minds, many with deep ties to classified UAP programs and secret space tech, have… pic.twitter.com/4YENFjbEv6 — John Cremeans (@JohnCremeansX) April 22, 2026
Schon Stephen Hawking warnte vor Aliens
Sind wir alleine in den unendlichen Weiten des Weltraums? Der im Jahr 2018 verstorbene britische Physiker Stephen Hawking war überzeugt: Die Menschheit sollte sich besser still verhalten, denn Außerirdische könnten uns als Konkurrenz ansehen. Doch dafür könnte es längst zu spät sein.
Nun hat sich sogar US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. Der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte hat derzeit mit dem Iran-Konflikt wahrlich genug zu tun, doch die Zeit für einen Kommentar zu den „X-Files“ hat er sich nehmen lassen.
Trump says more to come on missing scientists amid emerging possible 11th case Read more:https://t.co/Bm86c0VMQJ — fox8news (@fox8news) April 17, 2026
Trump on the recent disappearances and deaths of U.S. scientists: "I hope it's random, but we're going to know in the next week and a half. I just left a meeting on that subject... some of them were very important people, and we're going to look at it..." pic.twitter.com/6yi7ppzKqO — Breaking911 (@Breaking911) April 16, 2026
Trump kündigte an, dass die mysteriösen Geschehnisse aufgeklärt werden würden. Man habe ihn über diese potenziellen „X-Files“ in Kenntnis gesetzt. Der krisenerprobte 79-Jährige bezeichnete die Lage als „ungewöhnlich“.
11th scientist death emerges in string of missing, dead officials with access to US secrets Rep. Eric Burlison has come out and said the pattern of missing and dead scientists is 'too coincidental' to ignore, and that it needs full federal investigation. The number is now at… pic.twitter.com/guSK6y5jS9 — Skywatch Signal (@UAPWatchers) April 17, 2026
11th top-secret scientist DEAD or VANISHED. Multiple from NASA JPL and Air Force research labs — all working on highly classified projects. Trump and the FBI just launched a full investigation, suspecting foreign government involvement. pic.twitter.com/4LQGenpruh — Don Keith (@RealDonKeith) April 18, 2026
Wer sind die Verschwundenen und Verstorbenen?
- Die 34-Jährige Amy Eskridge kam im Juni 2022 ums Leben. Laut offiziellen Angaben wurde ihr Ableben als Selbstmord durch einen Schuss in den Kopf eingestuft. Die Wissenschaftlerin, die im Bereich der konzeptionellen Anti-Schwerkraft-Technologie forschte, sprach im Vorfeld ihres Todes über Versuche, sie einzuschüchtern. „Mein Leben ist in Gefahr!“, soll sie besorgt geäußert haben.
Der US-Publizist Michael Shellenberger mutmaßt, dass ein Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche für ihren Tod verantwortlich sein könnte. „Sie wurde von einer Aerospace-Firma getötet.“
Auch die anderen Fälle haben das Potenzial zu verschwörungstheoretischen Mastercards:
- Der Fusions-Energieforscher Nuno Loureiro (47) vom Massachusetts Institute of Technology wurde im Jahr 2025 in seinem Apartment bei Boston erschossen aufgefunden.
- Carl Grillmair (67), der bei der Nasa für die Beobachtung von Asteroiden zuständig war, starb nach einem Einbruch in sein Haus.
- Sein Mitarbeiter Frank Maiwald (61) kam 2024 unter nicht geklärten Umständen ums Leben. Er hatte jahrelang an Methoden zur Entdeckung von Leben im All geforscht.
- Michael David Hicks (59), ein Mitarbeiter am internationalen DART-Projekt zur Abwehr von Asteroiden, starb im Jahr 2023, wobei keine Obduktion durch Gerichtsmediziner stattfand.
- Der Krebsforscher Jason Thomas, der für den Pharmakonzern Novartis tätig war, wurde als vermisst gemeldet und später leblos in einem See in Massachusetts aufgefunden.
- William Neil McCasland, ein General im Ruhestand, ist ein besonders prominentes Opfer. Seit Februar 2026 fehlt von dem 68-Jährigen nach einer Wanderung im US-Bundesstaat New Mexico jede Spur. Der Top-Militär war früher Leiter des Air Force Research Laboratory und damit ein „Hüter von UFO-Geheimnissen“.
- Die 60-jährige Monica Reza, eine renommierte Metall-Forscherin, der Nuklearforscher Steven Garcia sowie Melissa Casias und Anthony Chavez vom Los Alamos National Laboratory – der Ort, an dem die erste Atombombe der USA konstruiert wurde – sind ebenfalls spurlos verschwunden.
Verschwörung, ausländische Mächte oder Aliens?
Was haben all diese mysteriösen Fälle von Wissenschaftlern mit Verbindungen zum Militär, zu Nuklearanlagen, Nasa-Einrichtungen und Ufo-Secrets miteinander zu tun? Wer oder was steckt dahinter?
Viele US-Bürger fragen sich besorgt, ob es einen Zusammenhang gibt, eine Verschwörung vertuscht werden soll, die nationale Sicherheit bedroht ist oder gar Schlimmeres unter den Teppich gekehrt werden soll? Um nicht zu sagen: UFOs!
String of 11 dead/missing scientists hits new high—way too coincidental. • Amy Eskridge (aerospace, exotic propulsion/UFOs): died 6/11/22 Huntsville • Neil McCasland (AF Maj Gen, UAP research): missing 2/27/26 Albuquerque • Melissa Casias & Anthony Chavez (Los Alamos):… pic.twitter.com/DivkYPyvqJ — J ️ (@blackhawkce457) April 17, 2026
US-Pentagon: Es gibt keine Beweise für UFOs
Der republikanische Abgeordnete Eric Burlison aus Missouri macht keinen Hehl aus seinen Überlegungen: Er vermutet, geheime Informationen hätten etwas mit dem Schicksal der toten oder vermissten Forscher zu tun. Es könnten Akteure aus China, Russland oder dem Iran involviert sein.
Burlison sagte im US-Sender Fox: „Das ist ein zu großer Zufall, deshalb müssen wir dem nachgehen. Wir brauchen die besten Ermittler unseres Landes, das FBI und alle anderen beteiligten Behörden, die diesen Fall untersuchen.“
US-Pentagon: Keine Beweise für Außerirdische
Glaubt man dem US-Verteidigungsministerium, gibt es bisher weder Beweise für Besuche von Außerirdischen auf der Erde noch Bemühungen, Informationen darüber geheim zu halten.
Zwar seien viele Sichtungen „nicht identifizierter anomaler Phänomene“ – gemeinhin als UFOs bekannt – noch ungeklärt, heißt es in einem Bericht aus dem Jahr 2024. In den allermeisten Fällen fehlten aber schlicht verwertbare Daten. Außerdem seien Ressourcen und Personal bei den zuständigen Regierungsstellen häufig „irregulär und sporadisch“, was die Untersuchungen zusätzlich erschwere.
USA suchen seit 80 Jahren nach Ufos
Fakt ist: Seit Ende der 1940er Jahre existierten in den USA staatliche Forschungsprojekte zu Ufos – wie Project Sign (1947), Project Grudge (1949) und Project Blue Book (1952–1969).
Von 2008 bis 2021 unterhielt das Pentagon zwei weitere Projekte: ein Programm zur Identifizierung fortgeschrittener Luft- und Raumfahrtbedrohungen namens AATIP sowie UAPTF – eine Taskforce für unidentifizierte Luftphänomene. Diese sollten die Erfassung und Berichterstattung von Sichtungen ungeklärter Luftfahrzeuge „standardisieren“.
Im Dezember 2017 bestätigte das US-Verteidigungsministerium die Existenz eines Programms zur Erfassung von Daten über militärische Ufo-Sichtungen. Demnach ist UAPTF – die Abkürzung steht für Unidentified Aerial Phenomena Task Force – ein streng geheimes Projekt des United States Office of Naval Intelligence, mit dem die Erfassung und Berichterstattung von Sichtungen ungeklärter Luftfahrzeuge „standardisiert“ werden soll.
Tausende Ufo-Sichtungen wurden bisher gemeldet
Nach Angaben des National Ufo Reporting Center (Nuforc) in Davenport (US-Bundesstaat Washington) wurden allein 2020 insgesamt 7267 Ufo-Sichtungen über den USA gemeldet. Ein Jahr zuvor waren es 1000 weniger, im Jahr 1990 sogar nur 319. Die meisten Meldungen stammten von Privatpersonen.
Im Januar 2023 hatte es erstmals seit Jahrzehnten wieder eine Ufo-Anhörung im Kongress gegeben. Grund war, dass das Pentagon in den vergangenen Jahren geheime Berichte veröffentlicht hatte, denen zufolge es für Dutzende Himmelserscheinungen aus den vorigen zwei Jahrzehnten bislang keine Erklärungen gebe. Allerdings existierten auch keine Hinweise auf geheime Technik anderer Länder oder auf außerirdisches Leben, hieß es.
Im Juni 2023 hatte schließlich eine Expertengruppe der US-Raumfahrtbehörde Nasa ein öffentliches Treffen abgehalten und sich für mehr und bessere Daten zu Beobachtungen von ungewöhnlichen Phänomenen ausgesprochen. Viele Beobachtungen aus der Vergangenheit könnten nicht aufgeklärt werden, weil es zu wenige und zu schlechte Daten gebe, gab man zu Protokoll. Auch das Pentagon hatte eine unzureichende Datenlage bemängelt.
