Busbrand

Tödlicher Busbrand: Polizei geht nicht von Terror aus

In der Schweiz brennt ein Linienbus aus. Sechs Menschen sind tot, mehrere schwer verletzt. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus, sieht aber keine Hinweise auf einen Terrorakt.

Der Bus brannte völlig aus.

© Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Der Bus brannte völlig aus.

Von dpa

Kerzers - Im Fall des Linienbusses-Brandes mit sechs Toten sehen die Schweizer Ermittler derzeit keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund. Das sagte der Kommunikationschef der Kantonspolizei Freiburg, Martial Pugin, im öffentlich-rechtlichen Radio RTS. Es werde jedoch vermutet, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handle.Sechs Menschen kamen bei dem Brand in der Gemeinde Kerzers am Dienstagabend ums Leben, vier weitere und ein Sanitäter wurden verletzt. In sozialen Medien waren dramatische Bilder und Videos von dem brennenden Bus zu sehen. Das Gefährt stand lichterloh in Flammen und brannte völlig aus.

Zeugen sollen Umstände des Brandes klären

Medien berichteten nach Aussagen von Augenzeugen, dass sich im Bus jemand mit einer Flüssigkeit übergossen und angesteckt hatte. Diese Informationen lagen der Polizei vor, wie eine Sprecherin in der Nacht sagte. "Zeugenaussagen werden angehört, um die genauen Umstände des Dramas zu ermitteln", erklärte Pugin im Radio.Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet, die Behörden im Kanton Freiburg im Westen der Schweiz wollen um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage informieren.

Der Bus brannte komplett aus.

© Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Der Bus brannte komplett aus.

Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Zahl der Passagiere im Bus machen oder ob der Busfahrer unter den Opfern war.

© Laurent Merlet/KEYSTONE/dpa

Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Zahl der Passagiere im Bus machen oder ob der Busfahrer unter den Opfern war.

Der Rettungseinsatz war am Abend noch im Gange, wie die Polizei des Kantons auf Facebook berichtete.

© Laurent Merlet/KEYSTONE/dpa

Der Rettungseinsatz war am Abend noch im Gange, wie die Polizei des Kantons auf Facebook berichtete.

Es handelt sich um einen Bus des Unternehmens Postauto, das vor allem Linien-Verbindungen im ländlichen Raum anbietet.

© Laurent Merlet/KEYSTONE/dpa

Es handelt sich um einen Bus des Unternehmens Postauto, das vor allem Linien-Verbindungen im ländlichen Raum anbietet.

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Erstellt:
11. März 2026, 02:20 Uhr
Aktualisiert:
11. März 2026, 08:52 Uhr

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