Sprungtürme eingestürzt
Prozess zu Wasserbecken-Unfall im Europa-Park startet erneut
Wegen eines Unfalls bei einer Wassershow im Europa-Park steht ein verantwortlicher Geschäftsführer erneut vor Gericht. Acht Menschen wurden damals verletzt.
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Bei dem Unfall im Europa-Park waren im August 2023 mehrere Menschen verletzt worden.
Von red/dpa
Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Unglück bei einer Wassershow im Europa-Park beginnt am Mittwoch (9.00 Uhr) erneut der Prozess vor dem Amtsgericht Ettenheim. Angeklagt ist der Geschäftsführer des externen Unternehmens, das zum Zeitpunkt des Unfalls vom Park beauftragt und für Aufbau sowie Ablauf der Show verantwortlich war. Dem Mann wird fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen vorgeworfen.
Der Prozess war ursprünglich bereits vergangenen November gestartet – wegen einer längeren Erkrankung des Verteidigers muss der Fall jedoch vor Gericht neu aufgerollt werden. Im ersten Prozess hatte der Angeklagte Versäumnisse zugegeben. Beim Montieren der Türme und diverser Etagen aus Blechplatten seien weniger Schrauben als vorgeschrieben und teils keine Unterlegscheiben verwendet worden.
Im Sommer 2023 war das Wasserbecken vor den Augen der Zuschauer während der Show „Retorno dos Piratas“ plötzlich verrutscht und gerissen, Sprungtürme stürzten ein. Sechs Artisten und zwei Besucher, ein Ehepaar, wurden verletzt.
