Basketball-Bundesliga
Riesen Ludwigsburg verschlafen den Start – chancenlos in Trier
Die Basketballer der MHP Riesen Ludwigsburg müssen nach der 76:92-Klatsche in Trier wieder um die Play-ins zittern – die Aufgaben werden nicht leichter.
© IMAGO/Eibner
Die Ludwigsburger Basketballer um Stef Smith kommen in Trier überhaupt nicht ins Spiel.
Von Joachim Klumpp
Die Hoffnung auf ein perfektes Osterwochenende der Ludwigsburger Bundesliga- Basketballer war am Montag vorbei, noch ehe das Spiel so richtig begonnen hatte. Bei den Gladiators Trier lagen die MHP Riesen nach dem ersten Viertel bereits mit 18 Punkten zurück, sodass unter dem Strich eine deutliche 76:92 (30:53-)Niederlage stand. Ein herber Dämpfer für die Riesen nach zuletzt drei Siegen und dem Erfolg gegen Chemnitz am vergangenen Mittwoch mit einem gelungen Debüt des neu verpflichteten Terrell Harris (16 Punkte). Doch der fand in Trier mit acht Punkten genau so wenig in die Partie wie die meisten Teamkollegen, von denen Toms Skuja (17) noch am besten traf. „Es ist uns nicht gelungen, uns auf die physischen Aspekte der Verteidigung zu konzentrieren“, sagte Chefcoach Mikko Riipinen.
Ob das nur daran lag, dass Tray Buchanan (angeschlagen) und Keeshawn Kellmann (krank) zu Hause blieben? Nachdem die Riesen vor dem Spiel als Sechste sogar auf einen direkten Play-off-Platz gerutscht waren, müssen sie nach dem schwachen Auftritt gegen einen Tabellennachbarn sogar wieder um die Play-ins (Platz zehn) bangen. Zumal am Samstag (18.30 Uhr) mit Alba Berlin der Tabellenzweite in der MHP-Arena gastiert. „Es gibt nicht viel Positives mitzunehmen“, sagte Julis Baumer (10 Punkte), „wir müssen uns steigern.“
