Krieg im Iran

Rubio stellt Iran-Gespräche für kommende Woche in Aussicht

Am Wochenende kamen Vertreter der USA und des Irans in der Schweiz zu Gesprächen zusammen. Bald soll es weitergehen.

Rubio rechnet mit Iran-Gespächen kommende Woche.

© Eric Lee/Pool Reuters/AP/dpa

Rubio rechnet mit Iran-Gespächen kommende Woche.

Von dpa

Kuwait-Stadt - Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran dürften nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio in der kommenden Woche weitergehen. Nach seinem Kenntnisstand würden die technischen Gespräche am Montag oder Dienstag fortgeführt, sagte Rubio am Flughafen in Kuwait City. Er gehe davon aus, es werde erneut in der Schweiz verhandelt. 

Die beiden Seiten hätten die Verhandlungen in verschiedene Arbeitsstränge aufgeteilt. Darin sollten die Gespräche nun weiterlaufen. Für die US-Seite würden etwa Fachleute für Nuklearenergie oder Sanktionen aus mehreren Ministerien teilnehmen. 

Am Sonntag hatten sich Vertreter der USA, Irans und der Vermittlerstaaten Pakistan und Katar zu Gesprächen in einem Luxusresort in der Nähe von Luzern getroffen. Pakistan sprach davon, dass im weiteren Wochenverlauf in kleineren Arbeitsgruppen weiterverhandelt werde. 

Ende Februar hatten die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen, der nach einem vergangene Woche unterzeichneten Rahmenabkommen nun endgültig beigelegt werden soll. Im Rahmenabkommen steht die Absicht, die endgültige Vereinbarung möglichst innerhalb von 60 Tagen zu erreichen.

Zum Artikel

Erstellt:
24. Juni 2026, 21:54 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Deutschland - eine wehrhafte Demokratie?

Bundeszwang: So könnte der Bund die AfD am Regieren hindern

<p eom-name="p" eom-tag-name="p">Die AfD ist im Bund in Umfragen auf Rekordhoch, Union und SPD verlieren: Welche Risiken bestehen im Falle eines AFD-Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt für die Demokratie? Und wie können sich Bund und Länder dagegen schützen? Ein Überblick über die verfassungsrechtlichen Optionen.</p>

Berechtigt oder übertrieben?

AfD an der Macht: Das wären die Folgen für Sicherheit und Verteidigung

Sollte die AfD am 6. September die Wahl in Sachsen-Anhalt mit absoluter Mehrheit gewinnen, würde sie die Landesregierung stellen. Bei der Bundesregierung, den Landesregierungen und ihren Organen schrillen präventiv die Alarmglocken. Wir erklären, was ein solches Szenario für Deutschland bedeuten würde.