Wenn die Seele leidet

Seelische Pandemie: 1,2 Milliarden Menschen sind psychisch krank

Die Zahl psychisch kranker Menschen hat sich laut einer Studie in den vergangenen 30 Jahren fast verdoppelt. Frauen und Jugendliche sind besonders betroffen, zwei Erkrankungen stechen besonders hervor. Ein Überblick über die seelischen Leiden der Weltbevölkerung.

Der Bericht in „The Lancet“ beschreibt psychische Störungen als weit verbreitete Krankheiten, die großes menschliches Leid und langfristige Gesundheitseinbußen verursachen.

© Imago/Elmar Gubisch

Der Bericht in „The Lancet“ beschreibt psychische Störungen als weit verbreitete Krankheiten, die großes menschliches Leid und langfristige Gesundheitseinbußen verursachen.

Von Markus Brauer

Die Zahl der Menschen, die mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, hat sich in den vergangenen 30 Jahren fast verdoppelt. Hauptgrund sind die Zahl stark angestiegener Fälle von Angststörungen und Depressionen weltweit, wie eine neue Studie im Fachjournal „The Lancet“ zeigt.

Updated trends in the global prevalence and burden of mental disorders, 1990–2023https://t.co/BcQMqtThvz — Global Health Observ (@GlobalPHObserv) May 22, 2026

Anstieg um 95 Prozent seit 1990

Die Analyse, die als Teil der „Global-Burden-of-Disease-Studie 2023“ erschienen ist, schätzt, dass im Jahr 2023 rund 1,2 Milliarden Menschen mit einer psychischen Erkrankung lebten. Das entspricht einem Anstieg um 95 Prozent seit 1990.

Wissenschaftler des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) in Seattle (US-Bundesstaat Washington) und der Universität Queensland im australischen Brisbane haben für die Studie untersucht, wie oft psychische Krankheiten vorkommen und wie stark die dadurch ausgelöste Belastung ist. Die Daten haben sie nach Geschlechtern, in 25 Altersgruppen, 21 Regionen und 204 Ländern und Gebieten im Zeitraum von 1990 bis 2023 ausgewertet – die bislang umfangreichste Auswertung ihrer Art, schreiben die Forscher.

Depression und Angst: Spitzenreiter bei seelischen Leiden

Für schwere depressive Störungen und Angststörungen fällt der Zuwachs noch deutlicher aus: ein Plus von 131 beziehungsweise 158 Prozent. Beide Diagnosen sind inzwischen die weltweit zwei häufigsten psychischen Erkrankungen.

„Auf die psychischen Bedürfnisse der Weltbevölkerung einzugehen, besonders der verletzlichsten Menschen, ist eine Verpflichtung – keine Option“, schreiben die Autoren.

Weit verbreitete Krankheiten bei Frauen und Männern

Der Bericht beschreibt psychische Störungen als weit verbreitete Krankheiten, die großes menschliches Leid und langfristige sozioökonomische Gesundheitseinbußen verursachen. Neben dem persönlichen Preis belasten sie Familien, Arbeitsplätze sowie Staaten, weil Produktivität sinkt, weniger Menschen am Arbeitsmarkt teilnehmen und der Druck auf Sozial- und Gesundheitssysteme wächst.

Die Autoren gehen von rund 620 Millionen Fälle psychischer Störungen bei Frauen und 552 Millionen bei Männern aus. „Im Vergleich zu Männern haben Frauen häufiger ein geringeres Selbstwertgefühl, stärker körperbezogene Scham und höhere Raten häuslicher Gewalt und sexueller Übergriffe“, heißt es in dem Bericht.

Weitere mögliche Erklärungen sind biologische Veränderungen – insbesondere rund um Schwangerschaft und Geburt –, wachsende berufliche Verantwortung sowie strukturelle Ungleichheiten wie geschlechtsspezifische Diskriminierung.

  • Bei Frauen treten vor allem Depressionen und Angststörungen auf. Anhaltende depressive Störungen, bipolare Störungen, Anorexia nervosa und Bulimia nervosa sind bei ihnen ebenfalls häufiger als bei Männern.
  • Bei Männern sind dagegen neuroentwicklungsbedingte und Verhaltensstörungen – darunter ADHS, Verhaltensstörungen und Autismus – weiter verbreitet.
  • Die weltweit höchste psychische Belastung findet die Studie bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Das unterstreicht den Bedarf an früher Prävention und gezielter Unterstützung für Heranwachsende.

Risikofaktoren für psychische Erkrankungen

Der Bericht nennt mehrere zentrale Risikofaktoren für psychische Erkrankungen: Dazu gehören sexuelle Gewalt in der Kindheit, Gewalt in Partnerschaften und Mobbing. Sie stehen im Zusammenhang mit Störungen wie Schizophrenie, Depressionen, bipolaren Störungen, Angststörungen, Verhaltensstörungen und Bulimia nervosa.

Diese Faktoren allein erklären den starken Anstieg jedoch nicht ausreichend. Ihre Häufigkeit blieb über die Zeit relativ stabil und machte im Jahr 2023 nur 18 Prozent der durch psychische Störungen verlorenen behinderungsbereinigten Lebensjahre (DALYs) aus – einem Maß für gesunde Lebensjahre, die Krankheit oder Behinderung kosten.

Zur Info: DALYs, YLL, YLD

  • DALYs (Disability-Adjusted Life Years) sind ein Bewertungsmaßstab aus der Gesundheitsökonomie. Sie beziffern die gesamte Krankheitslast einer Bevölkerung, indem sie die Anzahl der Jahre in Gesundheit zusammenrechnen, die durch vorzeitigen Tod oder krankheitsbedingte Einschränkungen verloren gegangen sind. Ein DALY steht für ein verlorenes Jahr an voller Gesundheit. Die Gesamtzahl setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:
  • YLL - Years of Life Lost: durch vorzeitigen Tod verlorene Lebensjahre
  • YLD - Years Lived with Disability: mit Krankheit, Verletzung oder Behinderung gelebte Jahre

Hochkomplexes Ursachengeflecht

Die Autoren gehen davon aus, dass das psychische Wohlbefinden von einem deutlich komplexeren Geflecht beeinflusst wird – wie Genetik, Biologie, Armut, zunehmender Ungleichheit und großen globalen Krisen wie Kriegen, Pandemien, Naturkatastrophen und der Klimakrise.

Obwohl psychische Störungen seit Langem zu den führenden Ursachen für Behinderung weltweit zählen, warnt der Bericht, dass die globale Belastung weiter zunimmt. Zugleich hält der Ausbau der psychischen Versorgung mit der wachsenden Nachfrage nicht Schritt.

„Besorgniserregend ist, dass dieser Anstieg der Belastung nicht mit einem entsprechenden Ausbau psychiatrischer und psychotherapeutischer Angebote auf globaler Ebene einhergeht“, schreiben die Autoren.

Psycho-Leiden: ein Überblick

Psychische Krankheiten werden heute sehr viel häufiger diagnostiziert als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Grenzen zwischen Befindlichkeitsstörung und echter Krankheit sind fließend, der Spielraum für Diagnose und Therapie groß. Hier eine Übersicht über schwere und häufig auftretende psychische Erkrankungen:

Schizophrenie

Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen gehören zu einer Gruppe schwerer psychischer Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik. Im Akut-Stadium treten Probleme der Wahrnehmung, des Denkens, Gefühls- und Gemütslebens (Affektivität) sowie des seelischen Antriebs (Psychomotorik) auf.

Bisher konnte keine eindeutige Ursache ermittelt werden. Wahrscheinlich ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren (multifaktoriell) verantwortlich.

Charakteristisch ist das Hören von Stimmen sowie der Wahn, verfolgt oder kontrolliert zu werden. Das Denken ist nur in akuten Krankheitsphasen gestört. Die Symptome deuten weder auf eine mangelnde Intelligenz noch hirnorganische Krankheit hin.

In Europa sind bis zu ein Prozent der Menschen betroffen. Das Risiko zu erkranken ist für Männer und Frauen ähnlich hoch. Die Beschwerden können sich zurückbilden, Rückfälle sind allerdings immer wieder möglich.

Die Behandlung mit speziellen Medikamenten (Psychopharmaka wie Antipsychotika, Neuroleptika) ist Grundlage der Therapie, die vor allem die Auswirkungen der Erkrankung wie Halluzinationen lindern soll.

Affektive Störungen

Darunter fallen folgende psychische Erkrankungsbilder:

Bipolare Störung

Die bipolare affektive Störung (früher manisch-depressive Erkrankung genannt) ist eine schwere Störung und gehört als Erkrankung des Gefühls- und Gemütslebens zu den Affektstörungen.

Betroffene leiden unter episodischen, nicht kontrollierbaren und bipolaren (extrem entgegengesetzten) Schüben beim seelischen Antrieb sowie bei Aktivität und Stimmung, die mal in Richtung Depression, Manie oder gemischten Phasen reichen können.

Manie

Eine Manie ist durch gesteigerten Antrieb, Rastlosigkeit und unverhältnismäßig starke Euphorie gekennzeichnet. Diese Störung des Gefühlslebens verläuft meist in Phasen. Antrieb und Stimmung sind weit über das normale Maß gesteigert.

Wie die meisten psychischen Erkrankungen können auch Manien zahlreiche Ursachen haben (psychosoziale Belastungen, Störungen im Hirnstoffwechsel). Die abgeschwächte Form nennt man Hypomanie.

Häufige Symptome sind: verkürzter Schlaf; das Gehirn steht unter Dauerstress, was zu schweren Störungen mit zeitweiligem Verlust des Bezugs zur Wirklichkeit (Psychose) führen kann. Bei gemischten depressiv-manischen Episoden kollidiert ein gesteigerter Antrieb mit einer gedrückten Stimmung. Manien können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die Suizidgefahr ist aufgrund fehlender Selbsterkenntnis stark erhöht.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die korrekte Diagnose. Hilfe bieten eine kombinierte Gesprächstherapie und medikamentöse Behandlung, weshalb eine enge Vernetzung von Arzt und Therapeut unbedingt erforderlich ist. Der Therapieerfolg hängt von der Regelmäßigkeit der Gespräche und Medikamenteneinnahme ab. Je früher die Hilfe erfolgt, desto größer sind die Chancen auf Gesundung.

Depression

Depressive Störungen äußern sich in Zuständen seelischer Niedergeschlagenheit, die episodisch oder rezidivierend (wiederkehrend) auftreten. Die Diagnose erfolgt nach Symptomen und Verlauf.

Nachdem Ursachen und Verlauf der Erkrankung geklärt sind, werden vom Facharzt Antidepressiva verschrieben und/oder eine verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologische Gesprächstherapie verordnet.

Depressionen lassen sich nicht durch pure Willenskraft überwinden, sind aber gut behandelbar. Auch hier ist eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung am effektivsten.

Soziale Phobien

Kennzeichnend für soziale Phobien (auch soziale Angststörungen genannt) sind Ängste – etwa die Angst bei Gesprächen oder Vorträgen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und sich dabei zu blamieren

Mittel der Wahl ist eine kognitive Verhaltenstherapie, bei welcher der Betroffene mittels Training lernt, seine negativen Schemata zu erkennen und durch ein angemessenes Verhalten zu ersetzen. Hierbei werden Risiken bewusst eingegangen, um zu lernen, wie man mögliche Fehler und Ablehnung aushält.

Auch Entspannungsübungen wie autogenes Training können Ängste mindern. Verhaltenstherapien werden durch neuere Antidepressiva (etwa Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) ergänzt.

Zwangsstörungen

Neurotische Belastungs- und somatoforme Störungen (englisch: obsessive-compulsive disorder, OCD) zählen zu den besonders schweren seelischen Leiden. Betroffene verspüren innere Zwänge, bestimmte Dinge zu denken und/oder zu tun. Auch wenn diese (wie ein Wasch- oder Aufräumzwang) als übertrieben und sinnlos erlebt werden, kann man sich ihnen nicht entziehen, wodurch das komplette Leben beeinträchtigt wird.

Bewährt hat sich – vor allem bei schweren Verlaufsformen – eine Kombination aus Verhaltenstherapie und Medikamenten. Ist die Therapie erfolgreich, kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik.

Bulimie

Diese Ess-Brechsucht gehört zusammen mit der Magersucht und Ess-Sucht zu den häufigsten Zwangsstörungen. Mit Hilfe einer Psychotherapie kann das Essverhalten normalisiert und das Erbrechen eingeschränkt oder ganz beendet werden.

Je isolierter der Betroffene ist, desto geringer sind die Erfolgsaussichten. Umgekehrt gilt: Je mehr Unterstützung er von außen durch Verwandte, Freunde und Therapeuten erfährt, desto größer sind die Chancen auf eine Genesung.

Wie bei vielen Psycho-Leiden treten auch bei der Bulimie diverse Erkrankungen gleichzeitig auf (Komorbidität).

Neurosen

Zum großen Gebiet der Zwangsstörungen gehören die Neurosen, die sehr häufig auftreten. Neurosen sind nervlich bedingte rein funktionelle Erkrankungen, die keine unmittelbare organische Ursache haben.

Sigmund Freud (1856-1939), der Begründer der Psychoanalyse, klassifiziert sie als eher leichtgradige Störungen, die durch bestimmte Konflikte verursacht werden. Er stellt sie den Psychosen gegenüber, worunter er schwere seelische Störungen versteht.

Der Begriff Neurose ist sehr allgemein, so dass heute neurotische Krankheitsbilder in Gruppen eingeteilt werden, denen spezifische Störungen zugrunde liegen.

In der Freudschen Psychoanalyse sind neurotische Symptome Ausdruck unbewusster, ungelöster Konflikte (etwa in der Kindheit im Verhältnis zur Mutter). Daneben gibt es Aktual-Neurosen, die durch aktuelle Konflikte ausgelöst werden können. Die sich über einen längeren Zeitraum hinziehende Psychoanalyse soll diese Konflikte bewusst machen und so Gesundung ermöglichen.

Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Diese Störungen sind, wie der Name schon sagt, schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens. Bestimmte Merkmale der Persönlichkeit sind besonders ausgeprägt, unflexibel oder wenig angepasst.

Sie können durch Erlebens- und Verhaltensmuster in der Kindheit und späteren Lebensaltern, genetische Veranlagung oder Hirnschäden bedingt sein. Das gestörte Verhalten führt oft zu schweren Beeinträchtigungen des sozialen Zusammenlebens, der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Persönlichkeitsstörungen werden nach ihren typischen Merkmalen unterteilt, wobei Überschneidungen häufig sind. So gibt es paranoide, schizoide, dissoziale, emotional-instabile, zwanghafte, ängstliche, abhängige oder kombinierte Persönlichkeitsstörungen.

In Deutschland leiden schätzungsweise neun bis zehn Prozent der Bevölkerung sowie 40 bis 60 Prozent der psychiatrischen Patienten an solchen Beschwerden. Besonders häufig ist die ängstliche Persönlichkeitsstörung, während paranoide und schizoide Störungen sehr viel seltener auftreten.

Ursächliche Faktoren sind die Umwelt (Eltern, Sozialisation) und/oder genetische Anlagen. Auch Drogenmissbrauch kann zu Veränderungen der Persönlichkeit führen.

Psychotherapeutische Verfahren wie Psychoanalyse oder Tiefenpsychologie werden am häufigsten eingesetzt. Psychopharmaka können die Symptome abmildern. Je nach Schweregrad kann sich eine Therapie über Jahre hinziehen.

Die Gefahr eines Suizides und/oder selbstverletzenden Verhaltens wie „Ritzen“ ist hoch, genauso wie Drogenmissbrauch sowie Gewalt gegen sich selbst und/oder andere (Autoaggression oder Fremdaggression).

Hier nun einige Beispiele verschiedener Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Paranoia

Diese ist gekennzeichnet durch eine stark ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kränkungen sowie ein übertriebenes Misstrauen. Selbst freundliches Verhalten anderer wird als aggressiv, herabwürdigend und verächtlich machend erlebt.

Paranoide Menschen neigen nicht selten zu überhöhtem Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit. Zwischen 0,5 und 2,5 Prozent der Bevölkerung sind n ach Schätzungen betroffen.

Auch bei der paranoiden Schizophrenie und Paranoia handelt es sich um schwere Psycho-Störungen, die unbedingt von einem Facharzt diagnostiziert werden müssen.

Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung

Hierbei handelt es sich um eine Störung, bei der man wenig bis gar keine Rücksicht auf die Folgen des eigenen Verhaltens nimmt. Emotionale Ausbrüche, Cholerik und die Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu kontrollieren, sind hierfür typisch.

Unterschieden werden zwei Unterformen: zum einen den impulsiven Typ, der aggressiv, reizbar und äußerst explosiv ist; zum anderen den Borderline-Typ. Der impulsive Typ fällt durch „emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle auf. Der Borderline-Typ hat zusätzlich noch ein gestörtes Selbstbild, das chronische Gefühl innerer Leere, intensive und unbeständige Beziehungen sowie die Neigung zu selbstverletzenden und suizidalen Verhalten.

Posttraumatische Belastungsstörung

Als komplexe posttraumatische Belastungsstörung (komplexe PTBS) bezeichnet man ein psychisches Krankheitsbild, das sich infolge schwerer, anhaltender Traumatisierungen (sexueller Missbrauch, Kriegserfahrung, physisch-emotionale Vernachlässigung in der Kindheit oder Lebenskrisen wie den Tod eines Angehörigen) entwickeln kann.

Die Symptome können direkt nach dem Trauma oder erst Monate oder Jahrzehnte danach auftreten. Im Unterschied zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist die komplexe PTBS breiter angelegt und besteht über einen längeren Zeitraum.

Kombinierte Persönlichkeitsstörungen

Diese Form seelischen Leidens führt häufig zu psychischen Beeinträchtigungen, weist aber nicht die spezifischen Symptombilder von Persönlichkeitsstörungen auf. Das hat zur Folge, dass es häufig schwierig ist, kombinierte Persönlichkeitsstörungen als solche zu diagnostizieren.

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Erstellt:
22. Mai 2026, 10:56 Uhr

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