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SG Sonnenhof Großaspach darf aufatmen

Fußballverbände in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen beschließen, dass die Saison in ihren drei Oberligen annulliert und der Ab- sowie Aufstieg ausgesetzt wird. Aus der Regionalliga Südwest müssen deshalb nur noch zwei und nicht mehr sechs Vereine runter. Elf aus dem Fautenhau hat den Ligaverbleib fast sicher.

Hat nun einige Sorgen weniger: Der SG-Vorsitzende Andreas Benignus. Nach dem Beschluss der Verbände, dass es keine Aufsteiger aus der Oberliga gibt, steigen aus der Regionalliga nur noch zwei Teams ab. Damit ist Großaspach nun fast gerettet. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Hat nun einige Sorgen weniger: Der SG-Vorsitzende Andreas Benignus. Nach dem Beschluss der Verbände, dass es keine Aufsteiger aus der Oberliga gibt, steigen aus der Regionalliga nur noch zwei Teams ab. Damit ist Großaspach nun fast gerettet. Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

Die Würfel in Sachen Aufstieg aus der Fußball-Oberliga sind gefallen. Wie der Württembergische Fußballverband am heutigen Spätnachmittag bekannt gab, wird es keine Aufsteiger geben. Dasselbe gilt für die Hessenliga und die Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Abstiegsfrage in der Regionalliga Südwest. Dort müssen nun nur noch zwei statt sechs Vereine runter. Gut für den Fünftletzten SG Sonnenhof Großaspach, der acht Spieltag vor Schluss recht beruhigende 15 Punkte Vorsprung auf den Vorletzten FC Bayern Alzenau hat. Auf Schlusslicht TSV Eintracht Stadtallendorf beträgt der Vorsprung gar 25 Zähler.

Grundlage für die Entscheidung in Baden-Württemberg ist der Fakt, dass es nicht geschafft wurde, die Vorrunde zu beenden und damit wenigstens 50 Prozent der Spiele auszutragen. „Deshalb wird die Meisterschaftsrunde annulliert mit der Folge, dass es weder Auf- noch Absteiger gibt“, so der Verband in einer Pressemitteilung. Bei der TSG Backnang dürfte die Entscheidung positiv aufgenommen werden, hatte sich der Verein aus den Etzwiesen wie viele Ligakontrahenten doch schon vor Wochen dahingehend geäußert, dass aufgrund der geringen Zahl an Spielen eine Wertung nicht sinnvoll sei.

Eine Meinung, die die Verbandsvertreter offensichtlich teilen. Im Ländle, in Hessen und auch in Rheinland-Pfalz sowie im Saarland. Auch dort waren die Oberligisten weit davon entfernt, bis zum Abbruch wegen der Coronapandemie wenigstens die Hälfte der ursprünglich geplanten Begegnungen ausgetragen zu haben. Nachdem die Vertreter der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar vor Wochen allerdings trotzdem verkündeten, Aufsteiger zur Regionalliga melden zu wollen, hatte es zuletzt teilweise hitzige Diskussionen gegeben. Die dürften jetzt vermutlich noch nicht beendet sein. Allerdings sehen sich die Verbände dafür und auch für einen eventuellen Rechtsstreit gut gewappnet, schreiben die Gesellschaft der Regionalliga Südwest doch in ihrer Pressemitteilung: „Als Grundlage für den Beschluss der Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest diente nach einer ersten internen Prüfung auch ein externes Rechtsgutachten.“

Bei der SG Sonnenhof Großaspach, die den Ligaverbleib nun fast sicher hat, verspürt deren Vorsitzender Andreas Benignus nach dieser Entscheidung „eine gewisse Erleichterung“. Er sagt aber auch: „Die Sektkorken werden wir deshalb nicht knallen lassen.“ Zu groß ist die Enttäuschung über die bisherige Saison. Wobei Benignus seiner Mannschaft ins Stammbuch schreibt, dass er davon ausgeht, dass in den restlichen acht Spielen richtig Gas gegeben wird: „Es muss unser Anspruch sein, unsere sportlichen Ziele zu erreichen.“ Damit fordert er, dass die Mannschaft noch genügend Punkte holt, um am Ende nicht unter den letzten sechs zu sein.

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Erstellt:
29. April 2021, 19:52 Uhr

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