Stergiou nach Heidenheim
Der Rechtsverteidiger soll mehr Spielpraxis erhalten. Und wechselt bis Saisonende per Leihe auf die Ostalb.
Von hh
Stuttgart - Am Donnerstag weilte er zum Medizincheck beim Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim. Dann haben die Ärzte grünes Licht gegeben: Also wechselt der VfB-Rechtsverteidiger Leonidas Stergiou per Leihe bis zum Saisonende zum Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Bundesliga. Eine Kaufoption gibt es nicht.
Es ist ein Abschied aus Stuttgart auf Zeit, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Heidenheimer, die unter der Woche ihr Auswärtsspiel beim direkten Abstiegskonkurrenten FSV Mainz 05 mit 1:2 verloren haben, können Verstärkung in der Abwehr dringend gebrauchen. Und in der Defensive ist Leonidas Stergiou flexibel einsetzbar, kann sowohl rechts hinten als auch in der Innenverteidigung agieren.
Stergiou, der nach einer Verletzung am Syndesmoseband zu Saisonbeginn längst wieder fit ist, erhält wieder Einsatzzeiten – und kann sich als Schweizer Nationalspieler für einen Platz im WM-Kader empfehlen. Kommt der 23-Jährige in den Spielrhythmus, ist das auch gut für den VfB, wo der Spieler einen Vertrag bis 2028 besitzt. „Wir wünschen Leo für die Rückrunde alles Gute“, sagt Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
