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TSG-Riege verfehlt ihr selbst gestecktes Ziel

Backnangs Regionalliga-Turnerinnen fallen beim Abschlusswettkampf noch von Rang zwei auf Platz vier zurück. Nach schwachem Beginn an den ersten beiden Geräten kommt die Mannschaft aus dem Murrtal am Schwebalken und am Boden doch noch richtig auf Touren.

Präsentierte sich mit Backnang am Schwebalken sehr gut: Felin Weißhaar. Insgesamt war es aber nicht der Tag der TSG. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Präsentierte sich mit Backnang am Schwebalken sehr gut: Felin Weißhaar. Insgesamt war es aber nicht der Tag der TSG. Foto: A. Becher

Von Claudia Krimmer

Es lief nicht rund. Am letzten und entscheidenden Wettkampftag der Regionalliga in Ludwigsburg-Hoheneck verfehlten die TSG-Turnerinnen ihr selbst gestecktes Ziel. Die Riege aus Backnang rutschte von Rang zwei noch aber und wurde in der Tageswertung wie in der Gesamtwertung Vierte.

Es war ein Tag zum Abhaken. Von Anfang an hatten die Turnerinnen aus dem Murrtal Probleme, in den Wettkampf zu kommen. Am ersten Gerät, dem Sprung, zeigten Aurelia Weller, Lilli Braun und Emma Osswald zwar schöne Sprünge, jedoch sind die Ausgangswerte zu niedrig, um im Endklassement ein Wörtchen mitzureden. Hinzu kam der Sturz von Felin Weißhaar. Einzig Emely Porkorny überzeugte mit einem blitzsauberen Tsukahara.

Das gute Einturnen am Stufenbarren ließ bei der TSG einen Funken Hoffnung aufblitzen, dass es ihr gelingen würden, den schlechten Start wettzumachen. Doch es kam anders. Weller und Pokorny zeigten Nerven und brachten die Übungen nicht durch. Ähnlich erging es der routinierten Taina Griem, sowie Weißhaar und Osswald. Sie hatten zwar keine größeren Patzer, kleine Fehler fielen aber trotzdem ins Gewicht. Backnang schaffte es jedenfalls nicht, an die Leistungen der beiden vorherigen Wettkämpfe anzuknüpfen.

Spätestens jetzt wusste die Mannschaft, dass sie sich zusammenrappeln muss um nicht noch weiter abzurutschen. Der anfänglich vermisste Kampfgeist wurde heraufbeschworen. Die Aufholjagd begann am Schwebebalken. Zum besten Geräteergebnis aller Mannschaften trugen Taina Griem, Felin Weißhaar, Emely Porkorny und Emma Osswald bei und auch die wiedergenesene Lisa Baumgart unterstützte die Riege erstmals wieder mit einer gelungenen Übung.

Am Schlussgerät Boden ließen die Backnangerinnen nichts anbrennen. Trotz aller Anstrengungen und erneut mit dem besten Geräteergebnis beendete die TSG die Wettkampfsaison. Die war trotz der Verletzungen und Quarantänesituationen gut. „Wir haben gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, vorne mitzumischen. Leider haben wir heute nicht unseren besten Tag erwischt, doch das soll uns nicht entmutigen“, fiel die Bilanz der Backnanger Trainerin Melanie Andergassen gemischt aus. Es wäre eben etwas mehr drin gewesen als Rang vier. Positiv für die TSG ist, dass für die neue Saison aus dem Nachwuchsbereich die eine oder andere Turnerin bereit steht, um in die erste Mannschaft aufzurücken.

Zwei andere sind dann allerdings nicht mehr dabei, denn für die beiden TSG-Kampfrichterinnen Andrea Griem und Petra Wolf war der Wettkampf in Ludwigsburg-Hoheneck der Abschluss ihrer Tätigkeit. 20 Jahre waren sie ein Bestandteil der ersten Backnanger Frauenmannschaft . Das Duo hat damit schon Übungen bewertet, da waren die jüngsten Turnerinnen der TSG-Riege noch gar nicht auf der Welt.

Tageswertung: 1. SSV Ulm 1846 III 173,45 Punkte, 14 Tabellenpunkte; 2. TSV Unterföhring 162,75, 12; 3. TT Schwaben 160,25, 10; 4. TSG Backnang 159,15, 8; 5. TV Wetzgau 156,80, 6; 6. WKG Gäu Schönbuch 156,20, 4; 7. VfL Kirchheim II 137,70, 2. – Abschlusstabelle: 1. SSV Ulm 1846 III 42 Tabellenpunkte;; 2. TSV Unterföhring 32; 3. TT Schwaben 30; 4. TSG Backnang; 5. TV Wetzgau 14; 6. WKG Gäu Schönbuch 12; 7. VfL Kirchheim II 10; 8. TSV Kulmbach 297,56, 0.

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Erstellt:
23. November 2021, 06:00 Uhr

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