Neue Sanktionen geplant

US-Finanzminister zu Iran-Krieg: Treten in Endphase ein

US-Finanzminister Bessent will heute die härtesten Sanktionen der Geschichte gegen den Iran vorstellen. Vorab macht er deutlich, was die USA mit ihrer Offensive erreichen wollen.

US-Finanzminister Scott Bessent spricht bei einer Veranstaltung im Finanzministerium über „Trump-Konten“ für Kinder in Pflegefamilien.

© Allison Robbert/FR172296 AP/dpa

US-Finanzminister Scott Bessent spricht bei einer Veranstaltung im Finanzministerium über „Trump-Konten“ für Kinder in Pflegefamilien.

Die USA treten nach den Worten von Finanzminister Scott Bessent in die „Endphase“ des Iran-Kriegs ein. „Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher „D-Day“ - die größte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde“, schrieb Bessent auf der Plattform X. Er will auf einer für heute angekündigten Pressekonferenz die „härtesten Sanktionen der Geschichte“ gegen den Iran vorstellen. 

US-Präsident Donald Trump habe die militärischen Fähigkeiten des Irans „zerschlagen“, schrieb Bessent. Nahezu 100 Prozent der Militärfabriken der Islamischen Republik habe Trump zerstört und das Atomprogramm des Landes zunichtegemacht. „Wir treten nun in die Endphase ein“, behauptete Bessent.

Trump hatte bereits am Mittwoch einen „wirtschaftlichen D-Day“ für den Iran angekündigt und Unterstützern Teherans mit drakonischen Maßnahmen gedroht. Diejenigen, die fürchteten, sich Teheran zu widersetzen, sollten die Kosten einer Provokation Washingtons nicht unterschätzen, warnte Bessent. „Unser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die das tyrannische Regime am Leben erhält, bis Teheran auf sich allein gestellt ist.“

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Erstellt:
24. August 2026, 15:27 Uhr

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