Strullendorf in Oberfranken

Vater soll Frau und Kinder im Schlaf erschossen haben

Nach dem Fund einer toten vierköpfigen Familie ermittelt die Polizei zu den Hintergründen. Erste Erkenntnisse hat nun die Untersuchung der Leichen gebracht.

Die Polizei bei der Spurensicherung.

© Daniel Vogl/dpa/Daniel Vogl

Die Polizei bei der Spurensicherung.

Von red/dpa

Nach dem gewaltsamen Tod einer vierköpfigen Familie in Oberfranken hat eine Untersuchung der Leichen erste Erkenntnisse gebracht. Der 52 Jahre alte Familienvater habe seine 49 Jahre alte Frau und die beiden Kinder im Alter von sechs und 14 Jahren mutmaßlich erschossen, als die drei geschlafen hätten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Danach erschoss sich der Mann nach derzeitigen Erkenntnissen selbst.

Auch zum möglichen Zeitpunkt der Gewalttat nannten die Ermittler neue Details. Demnach hatte es am 16. Februar abends zuletzt soziale Kontakte zur Familie gegeben. Polizisten hatten Eltern und Kinder vier Tage später tot in ihrer Wohnung in Strullendorf (Landkreis Bamberg) gefunden. Zuvor hatten Nachbarn in dem Mehrfamilienhaus den Vermieter wegen eines ungewöhnlichen Geruchs verständigt, dieser wiederum rief letztlich die Polizei.

Früheren Angaben der Ermittler zufolge besaß der Familienvater, ein 52 Jahre alter Deutscher, mehrere Schusswaffen und dafür auch eine waffenrechtliche Erlaubnis. Laut einem Polizeisprecher war der Mann Jäger und Sportschütze. Welche Waffe er für die Tat verwendet haben könnte, blieb zunächst unklar. Auch zu den Hintergründen der Gewalttat liefen die Ermittlungen weiter.

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Erstellt:
26. Februar 2026, 10:54 Uhr

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