Nach gescheiterter Tarifrunde
Verdi und DBB weiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund wollen ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder bis Mitte Februar deutlich ausweiten.
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Nach einer ergebnislosen zweiten Tarifrunde am Freitag soll es weitere Warnstreiks geben (Archivbild).
Von red/AFP
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) wollen ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen in den kommenden Wochen bis Mitte Februar deutlich ausweiten. Das kündigten die Gewerkschaften nach einer ergebnislosen zweiten Tarifrunde am Freitag in Potsdam an.
„Regional werden davon unter anderem auch weitere Unikliniken, Straßenräumdienste oder Tarifbeschäftigte in Schulen, Rechenzentren und Finanzämtern betroffen sein“, erklärte DBB-Chef Volker Geyer.
Letzte Tarifrunde Mitte Februar
Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent, monatlich jedoch mindestens 300 Euro mehr Geld. Die Länderarbeitgeber weisen die Tarifforderung zurück, ohne bisher ein eigenes Angebot vorzulegen. Die dritte und bisher letzte vereinbarte Tarifrunde soll vom 11. bis zum 13. Februar in Potsdam stattfinden.
Hessen ist nicht Mitglied der Arbeitgebervereinigung Tarifgemeinschaft deutscher Länder und verhandelt ab dem 27. Februar in Wiesbaden separat mit im Kern gleichen Forderungen.
