VfB II: Frust nach Pleite in Ingolstadt
Von Philipp Maisel
Ingolstadt - Wer Fußballspiele gewinnen will, der muss Tore schießen. Oder sich zumindest Chancen herausspielen, die dies ermöglichen. Und genau der Punkt war es auch, der VfB-II-Trainer Nico Willig nach dem 1:2 (1:1) beim FC Ingolstadt 04 am meisten fuchste. „Verdienter Sieg für Ingolstadt. Fußballspiele müssen für die Mannschaften entschieden werden, die die besseren Torchancen kreiert haben. Wir haben die entscheidenden Situationen nicht gut verteidigt“, haderte der Coach mit der Harmlosigkeit seiner Mannschaft in der Offensive und der Schlafmützigkeit in der Defensive.
Denn der VfB fand zwar schnell eine Antwort auf die Schanzer-Führung – Noah Darvich konterte das 1:0 von Simon Lorenz (31. Minute) nur 60 Sekunden später gekonnt. Doch erst nach dem erneuten Rückstand – Deniz Kaygin traf nach Vorlage des Ex-Stuttgarters Max Besuschkow (47.) – nahm der VfB II das Heft so richtig in die Hand. Es entwickelte sich streckenweise ein Powerplay. Wirklich hochkarätige Torchancen erspielte sich Stuttgart aber kaum.
