Wahlkampfauftritt in Metzingen
Vorfall bei Özdemir-Auftritt: Experte untersucht Gegenstand
Nach dem Fund eines brennenden Gegenstands bei einer Özdemir-Veranstaltung läuft die Untersuchung. Ein Brandsachverständiger soll klären, wie gefährlich das Objekt war.
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Nach dem Fund eines brennenden Gegenstands bei einer Özdemir-Veranstaltung läuft die Untersuchung (Archivfoto).
Von red/dpa/lsw
Nach einem Vorfall mit einem brennenden Gegenstand vor einem Wahlkampfauftritt von Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir werden die Ermittlungen noch einige Zeit dauern. Ein Brandsachverständiger soll untersuchen, wie gefährlich der Gegenstand in Metzingen war, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart mit.
Die Einschätzung des Sachverständigen stehe noch aus, es dürfte noch etwa zwei Wochen dauern, bis sie vorliege, hieß es. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung.
Brennender Gegenstand auf einem Holzbalken
Bei der Wahlkampfveranstaltung von Özdemir in Metzingen war im Vorfeld ein brennender Gegenstand auf einem Holzbalken entdeckt worden. Zunächst war die Rede von einem Docht gewesen. Einem Bericht des „Spiegel“ nach hatte es sich jedoch um ein Röhrchen gehandelt, das mit brennbarem Material gefüllt gewesen sei.
Die Generalstaatsanwaltschaft spricht von einem selbstgebauten Brenngegenstand. Zur genauen Art des Gegenstandes wollte sich der Sprecher nicht äußern. „Es war aber schon mehr als ein Docht“, sagte er.
