An den Menschen angepasst
Was klappert da? Darum gibt es so viele Störche
Sie haben neue Nahrungsquellen gefunden und müssen nicht mehr so weit fliegen. Die einst aus dem Mittelmeerraum stammenden Störche breiten sich immer weiter aus. Sind sie überall willkommen?
© David Ebener/dpa
Ein Weißstorch-Paar steht bei blauem Himmel in seinem Horst. Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke gilt mit seinen zahlreichen Horsten als Storchenhauptstadt von Nordrhein-Westfalen.
Von Von Volker Danisch, dpa
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Vogelschützer Alfons Rolf Bense zeigt im Westfälischen Storchenmuseum eine Karte mit den Zugstrecken der Störche zu den Winterquartieren. Eine Hauptroute führt nach Westen über die Meerenge von Gibraltar nach Afrika. Viele dieser Westzieher fliegen aber gar nicht mehr so weit über das Mittelmeer. Die andere Hauptroute führt Richtung Osten über den Bosporus nach Afrika.
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"Storchenvater" und Autor Alfons Rolf Bense führt durch das Westfälische Storchenmuseum. Ein großes Exponat ist ein Original-Storchennest, das wegen Sanierungsarbeiten von einem maroden Schornstein genommen werden musste. Es wog fast eine Tonne. Museumsbesucher können über eine Leiter hineinschauen.
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Alfons Rolf Bense zeigt im Westfälischen Storchenmuseum ein Exponat zur Anatomie des Weißstorchs.
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Die Zahl der Störche ist in Deutschland deutlich gestiegen. Das Lag nach Experteneinschätzung vor allem an den Westziehern. Viele von ihnen fliegen dank ausreichender Nahrungsquellen in Westeuropa nicht mehr die kraftraubende Langstrecke bis nach Afrika. Damit sind sie weniger Risiken ausgesetzt.
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Ein Storch im Landeanflug.
