Zugunglück in Spanien

Zahl der Toten steigt auf 42

Nach dem Zugunglück in Spanien steigt die Zahl der Todesopfer weiter. Noch immer gelten 43 Menschen als vermisst, die Suche in den Trümmern dauert an.

Einsatzkräfte arbeiten an der Stelle des Zugunglücks in Adamuz.

© Manu Fernandez/AP/dpa/Manu Fernandez

Einsatzkräfte arbeiten an der Stelle des Zugunglücks in Adamuz.

Von red/dpa

Die Zahl der Todesopfer des schweren Zugunglücks in Spanien ist nach Angaben der Regionalregierung Andalusiens auf 42 gestiegen. Im Laufe des Tages seien drei Leichen aus den Trümmern von Waggons geborgen worden. Die Zahl der als vermisst gemeldeten Personen lag weiter bei 43 und die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauerte an. Bei dem Zusammenstoß von zwei Hochgeschwindigkeitszügen waren am Sonntagabend auch Dutzende Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Neun von ihnen würden noch auf Intensivstationen behandelt, teilte die Regionalregierung weiter auf der Plattform X mit.

Die Identifizierung der Opfer gestaltete sich schwierig. Die Behörden baten Familien um DNA-Proben, um die Identifikation zu beschleunigen. Im Fernsehen beklagten Angehörige mangelnde und nur schleppende Informationen über das Schicksal von Vermissten. Die zuständige Justizbehörde in Córdoba teilte mit, bisher seien zehn Todesopfer identifiziert worden. Angaben zur Identität oder Nationalität wurden nicht gemacht.

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Erstellt:
20. Januar 2026, 20:40 Uhr

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