Naher Osten

Ägypten bestätigt US-Plan zum Ende des Iran-Kriegs

Mit „größten Anstrengungen“ bemühe man sich um ein Ende des Iran-Kriegs, heißt es von der Regierung in Kairo. Mit Details hält der ägyptische Außenminister sich bedeckt.

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty.

© Amr Nabil/AP/dpa

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty.

Von red/dpa

Ägypten hat Berichte über einen US-Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs bestätigt. „Es gibt von den USA einen Entwurf für einen Plan, der der iranischen Seite übermittelt wurde und der nun geprüft wird“, sagte Ägyptens Außenminister Badr Abdel-Atti heute vor Journalisten. „Es ist eine Vision und ein Plan, den die Vereinigten Staaten vorgelegt haben.“ Über die darin enthaltenen Punkte, die teilweise bereits von Medien veröffentlicht wurden, könne er aber nicht sprechen.

„Wir hoffen, dass es bald direkte Gespräche mit den beteiligten Seiten geben wird“, sagte Abdel-Atti. Ägypten versuche, unter anderem zusammen mit Pakistan und der Türkei zu vermitteln. „Wir werden nicht aufhören, alle Anstrengungen zu unternehmen“ und das „rund um die Uhr“, sagte Abdel-Atti. Die ägyptische Regierung habe dabei nur „durch einen Kanal“ Kontakt zur iranischen Seite, nämlich zum Außenministerium in Teheran.

Medienberichten zufolge hat die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Kriegs unterbreitet. Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen für ein Kriegsende dagegen zurückgewiesen.

Zum Artikel

Erstellt:
25. März 2026, 17:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Umfrage vor Landtagswahl

AfD baut Vorsprung auf CDU in Sachsen-Anhalt aus

In einer neuen Wahlumfrage von Infratest dimap steht die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Die CDU verliert an Boden. Eine AfD-Alleinregierung wäre bei einem solchen Szenario jedoch nicht möglich.

Iran-Konflikt

US-Sanktionsdrohung gegen Iran

Die USA versuchen, einen wirtschaftlichen Boykott gegen Iran zu erwirken und drohen allen, die nicht mitmachen. Der Iran wiederum droht den Ländern in Nahost, die sich dem anschließen, mit Vergeltung.