Schifffahrt

Auf Kreuzfahrtschiffen reisen mehr Passagiere als je zuvor

Der Boom der Kreuzfahrt hält nach einer Statistik des Branchenverbands Clia an. Seit Ende der Corona-Pandemie meldet der Verband Jahr für Jahr neue Rekordzahlen.

Kiel zählt zu Deutschlands beliebtesten Kreuzfahrthäfen Deutschlands. (Archivbild)

© Christian Charisius/dpa

Kiel zählt zu Deutschlands beliebtesten Kreuzfahrthäfen Deutschlands. (Archivbild)

Von dpa

Hamburg - Die weltweiten Passagierzahlen auf Kreuzfahrt-Schiffen sind nach Angaben des Branchenverbands Clia im vergangenen Jahr abermals gestiegen. Die Zahl der Gäste von Hochseekreuzfahrten lag demnach bei 37,2 Millionen, was im Vergleich zu 2024 einem Plus um 7,5 Prozent entsprach, wie die deutsche Vertretung des internationalen Verbands mit Sitz in Washington mitteilte. Laut Clia handelt es sich um einen historischen Höchstwert. 

Die Gästezahl blieb trotz des Anstiegs aber leicht hinter der Prognose zurück. In der vorigen Ausgabe des jährlichen "State of the Cruise Industry Report" war mit 37,7 Millionen Gästen im Jahr 2025 gerechnet worden. 

Auf Deutschland entfielen dem Verband zufolge rund 2,8 Millionen Passagiere. Zum Vorjahr ist die Zahl der Gäste auf den Schiffen hierzulande demnach um zehn Prozent gestiegen. Deutschland ist nach den USA der zweitwichtigste Kreuzfahrtmarkt weltweit. Aus den USA stammte mehr als jeder zweite Gast. In die Statistik fließen auch Zahlen von Nichtmitgliedern ein.

Die Cruise Lines International Association (Clia) bezeichnet sich selbst als weltgrößter Kreuzfahrtverband. Ihm gehören die nach Passagierzahlen wichtigsten Anbieter auf dem deutschen Markt an: Aida Cruises, Tui Cruises und MSC Cruises. Die wichtigsten Kreuzfahrthäfen in Deutschland sind nach Passagierzahlen Hamburg, Kiel, Rostock-Warnemünde und Bremerhaven. 

Dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) zufolge gingen 2024 in Deutschland rund 2,9 Millionen Passagiere an und von Bord von Hochseekreuzfahrtschiffen. Clia bezifferte das Passagiervolumen in dem Jahr auf rund 2,6 Millionen. Eurostat-Zahlen für 2025 lagen noch nicht vor.

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Erstellt:
25. April 2026, 06:14 Uhr

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