Technik

Auswertung: So häufig bleiben Menschen in Aufzügen stecken

Wie oft klemmt es im Fahrstuhl? Eine Auswertung zeigt Unterschiede je nach Bauart und Baujahr.

Meistens geht die Fahrt im Aufzug glatt. (Archivbild)

© Christin Klose/dpa-tmn/dpa

Meistens geht die Fahrt im Aufzug glatt. (Archivbild)

Von dpa

Berlin - Der Fahrstuhl bleibt statistisch gesehen bei einer von 300.000 Aufzugsfahrten stecken. Das geht aus einer Auswertung von 1,25 Milliarden Fahrten mit rund 20.000 Anlagen in Deutschland hervor, die der Aufzug- und Fahrtreppenspezialist Hundt Consult erstellt hat.Je nach Gebäudehöhe ist ein Steckenbleiben demnach unterschiedlich wahrscheinlich: In Häusern mit zwei bis vier Geschossen liegt die Quote laut der Auswertung bei 0,48 Fällen je 100.000 Fahrten. Bei zehn bis zwölf Geschossen sinkt sie deutlich, auf 0,21: "Ein Grund ist, dass es sich bei niedrigen Fahrhöhen oft um Hydraulikaufzüge handelt, die etwas anfälliger sind als Seilaufzüge", sagt Hundt-Geschäftsführer Alexander Wüllner. Auch das Baujahr spielt eine Rolle: Am häufigsten sind demnach Anlagen aus den Jahren 1975 bis 1989 betroffen.

Ruhe bewahren, durchatmen

Wenn man tatsächlich im Aufzug steckenbleibt, sollte man vor allem Ruhe bewahren – und per Knopfdruck Hilfe bei der Rufzentrale anfordern. Die Atemluft könne im Aufzug nicht knapp werden, betont etwa die Prüfgesellschaft Dekra – und warnt vor dem Versuch, sich selbst zu befreien: Die Türen aufzudrücken und zu versuchen, auf halber Höhe aus der Kabine zu klettern, bedeute Lebensgefahr.

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Erstellt:
29. Juni 2026, 04:42 Uhr

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