Mit rund 200 Millionen Euro

Bosch will mit Start-ups neue Geschäftsideen entwickeln

Zuletzt schrieb Bosch erstmals seit der Finanzkrise rote Zahlen. Nun will der Technologiekonzern neue Geschäftsfelder erschließen. Welche Bereiche stehen im Fokus?

Bosch investiert in neue Geschäftsfelder. (Archivbild)

© Bernd Weißbrod/dpa

Bosch investiert in neue Geschäftsfelder. (Archivbild)

Von dpa

Stuttgart - Der Technologiekonzern Bosch will in den nächsten fünf Jahren rund 200 Millionen Euro in eine Tochtergesellschaft investieren, um neue Geschäftsideen zu entwickeln. Ziel von Bosch Business Innovations sei es, Start-ups aufzubauen, diese systematisch zur Marktreife zu führen und damit auch neue Geschäftsmodelle für Bosch zu entwickeln, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. 

Im Einklang mit der Bosch-Strategie habe das Tochterunternehmen Geschäftsfelder definiert, in die vorrangig investiert werden soll. Diese seien zu Beginn "die softwaregesteuerte Fertigung, medizinische Fernüberwachung sowie die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Treibhausgasen". Weitere Geschäftsfelder seien in den nächsten Jahren geplant. Ziel seien 20 erfolgreiche Start-ups bis 2030.

Rote Zahlen im vergangenen Jahr

Neue Geschäftsideen kann Bosch gut gebrauchen. Der weltweit größte Autozulieferer war zuletzt hinter den eigenen Erwartungen geblieben und hatte 2025 erstmals seit der globalen Finanzkrise 2009 rote Zahlen geschrieben. Wesentliche Gründe für den Einbruch waren Kosten in Milliardenhöhe für einen Stellenabbau sowie Steuerbelastungen. Nach eigenen Angaben ist Bosch in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig. Um das Ruder herumzureißen, spart das Management kräftig an Personal und Strukturen.

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Erstellt:
28. April 2026, 10:30 Uhr

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