Sperrung am 30. Mai

Brenner-Blockade – das müssen Autofahrer wissen

Die Protestaktion auf der Brenner-Autobahn am 30. Mai hat weitreichende Konsequenzen. So will das Bundesland Tirol Chaos vermeiden.

Gries: Autos und LKW fahren über den Brenner (Autobahn A13).

© Sven Hoppe/dpa

Gries: Autos und LKW fahren über den Brenner (Autobahn A13).

Von red/dpa

Am Tag der Brenner-Blockade am 30. Mai kommt es bereits an den Landesgrenzen von Tirol zu Verkehrskontrollen. Darauf hat das österreichische Bundesland nun hingewiesen. „Transitreisende sollen am 30. Mai nicht bis an die Grenzen Tirols fahren, sondern vorher großräumig – etwa am Inntaldreieck, bei Rosenheim oder bei Verona – bereits auf Alternativrouten ausweichen“, sagte Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei. 

Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Alpen ist am 30. Mai wegen einer Demonstration von 11 bis 19 Uhr für Pkw, Lkw und Motorräder komplett gesperrt. Das gilt auch für die Nebenstrecken. 

Im Extremfall droht Dosierung des Verkehrs

Bei den Kontrollen an den Landesgrenzen würden die Autofahrer über die Situation informiert, eine Zurückweisung erfolge zunächst nicht, sagte ein Sprecher der Landesregierung. Nur für den Fall extremer Verkehrsbehinderungen in Tirol, die die Versorgungssicherheit gefährdeten, wäre mit einer Dosierung des Einreiseverkehrs zu rechnen, hieß es. 

Am Brenner selbst werde das Durchfahrtsverbot streng überwacht. Die Autobahn sei in dieser Zeit für jeden unpassierbar. Wer kleinere Straßen nutzen wolle, müsse glaubhaft nachweisen können, zum Ziel- oder Quellverkehr zu gehören, sagte Leitgeb. 

Die Anwohner des Brenners leiden seit vielen Jahren unter der Verkehrsflut. Ein Gericht hat nun erstmals eine Demonstration auf der Autobahn genehmigt. Initiator der Protestaktion ist der Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger.

# - Vor der Sperrung der Brennerautobahn

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Erstellt:
13. Mai 2026, 13:02 Uhr

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