Geplanter Tankrabatt

Bundesregierung will Spritpreise zum 1. Oktober senken

Zum 1. Oktober soll das Tanken billiger werden. Die Bundesregierung bringt ihren Tankrabatt heute auf den Weg.

Der Rabatt soll die Preise an der Zapfsäule drücken. (Archivbild)

© Rolf Vennenbernd/dpa

Der Rabatt soll die Preise an der Zapfsäule drücken. (Archivbild)

Die Bundesregierung drückt beim angestrebten Tankrabatt aufs Tempo. Der Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll noch heute vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. „Die reduzierten  Steuersätze sollen im Zeitraum vom 1. Oktober 2026 bis 31. Dezember 2026 gelten“, heißt es im Anschreiben des Finanzministeriums.

Damit wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin befristet um rund 14 Cent pro Liter gesenkt. Die Mehrwertsteuer eingerechnet ergebe sich an der Zapfsäule eine Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter. Das Ministerium rechnet damit, dass der Bund deswegen 2,485 Milliarden Euro weniger Steuern einnimmt. Die Länder sollen die Hälfte davon tragen.

Mit dem Tankrabatt will die Bundesregierung die seit dem Iran-Krieg deutlich gestiegenen Preise an den Tankstellen abfedern. Einen identischen Rabatt hatte es bereits im Mai und Juni gegeben. Damals wurden die Preise deutlich gedämpft, die Mineralölkonzerne gaben die Steuersenkung allerdings nicht vollständig an Autofahrer weiter.

Zum Artikel

Erstellt:
21. September 2026, 16:54 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Luftwaffenstützpunkt in UK

Trump zu Vorfall an Militärbasis: Wollten „großen Schaden“

Alarm außerhalb eines britischen Luftwaffenstützpunkts, den die US-Luftwaffe nutzt: Fünf Männer stehen im Verdacht, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Nun äußert sich der US-Präsident.

Irritationen über Bild

Neue Aufregung über Spahn in der Unionsfraktion

Im Juli trat Jens Spahn als Unionsfraktionschef zurück. Auf seinem neuen Posten im Haushaltsausschuss scheint er aber nur schwer Fuß zu fassen. Ein Foto löst neue Irritationen aus.

Streit zwischen Union und SPD

In der Pflege fehlen 8 Milliarden Euro – wie geht es weiter?

Carsten Linnemann wollte kommende Woche seine Pflegereform durchs Kabinett bringen, doch der Koalitionspartner blockiert. Worum es geht und was die Opposition stattdessen fordert.