Krieg im Iran

Details aus Zehn-Punkte-Plan für dauerhaftes Kriegsende veröffentlicht

Vertreter aus Teheran haben der Regierung in Washington einen Entwurf für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. Nun werden Details bekannt.

Vertreter aus Teheran haben der Regierung in Washington einen 10-Punkte-Plan für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt.

© AFP/MANDEL NGAN

Vertreter aus Teheran haben der Regierung in Washington einen 10-Punkte-Plan für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt.

Von red/dpa

Im Zuge der Einigung auf eine zweiwöchige Feuerpause haben Vertreter des Irans der US-Regierung in Washington einen Zehn-Punkte-Plan als Vorschlag für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social, dass dieser eine „praktikable Grundlage für Verhandlungen bietet“. 

Offiziell hat Irans Regierung die Forderungen bislang nicht öffentlich gemacht. Nachrichtenagenturen, die den mächtigen Revolutionsgarden nahestehen, berichten jedoch bereits über Details.

Laut der Nachrichtenagentur Tasnim beinhaltet der Entwurf die Forderung nach einer dauerhaften Einstellung von Aggressionen. Der Iran soll die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten und Uran anreichern dürfen. Die politische Führung in Teheran fordert die Aufhebung der harten internationalen Sanktionen und Strafmaßnahmen des UN-Sicherheitsrats. 

Medienberichte mit unterschiedlichen Details

Auch Resolutionen des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA will Teheran aufgehoben sehen, wie Tasnim weiter berichtet. Weiter werden Kriegsentschädigungen und ein Abzug der US-Streitkräfte aus der Region gefordert. Der Krieg soll an allen Fronten enden, einschließlich im Libanon.

Auch die Nachrichtenagentur Fars berichtet über die zehn Punkte. Ihre Informationen decken sich weitgehend mit dem Bericht bei Tasnim. In ihrem Bericht heißt es jedoch auch, dass sich der Iran gemäß dem Plan verpflichten werde, niemals Atomwaffen herzustellen. Die Urananreicherung soll nach Verhandlungen eingeschränkt werden. Teheran stimme außerdem zu, mit anderen Ländern in der Region über Friedensabkommen zu sprechen.

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Erstellt:
8. April 2026, 05:36 Uhr
Aktualisiert:
8. April 2026, 07:05 Uhr

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