Wetter in Deutschland

Doch kein goldener Oktober?

Wird der restliche Oktober sonnig und warm oder eher trüb und verregnet? Das sagt die aktuelle Prognose des DWD.

Bekommen wir im Oktober viel Sonnenschein?

© Laszlo Pinter/dpa

Bekommen wir im Oktober viel Sonnenschein?

Von Lukas Böhl

Der Herbst zeigt sich in Deutschland in dieser Woche zunächst von seiner freundlichen Seite. Nach einem teilweise frostigen Start steigen die Temperaturen vielerorts wieder deutlich an. Besonders im Westen und Südwesten dürfen sich die Menschen auf milde Nachmittage mit längeren sonnigen Abschnitten freuen. Doch das ruhige Herbstwetter ist nicht von Dauer. Ab Freitag, 16. Oktober, kündigt sich ein Wetterumschwung an.

Erst Frost, dann Temperaturen bis 23 Grad

Zum Wochenbeginn bleibt es zunächst überwiegend trocken. Am Montag erreichen die Temperaturen laut DWD zwischen 12 Grad an der Ostsee und 19 Grad am Oberrhein. In der Nordosthälfte sind einzelne Schauer möglich, ansonsten wechseln sich Wolken und sonnige Abschnitte ab.

In der Nacht zum Dienstag wird es dagegen stellenweise empfindlich kalt. Besonders von der Schwäbischen Alb über Bayern bis nach Brandenburg kann die Temperatur auf bis zu minus 2 Grad sinken. Gebietsweise bildet sich Nebel.

Am Dienstag steigen die Temperaturen wieder auf 14 bis 19 Grad. Während sich im Osten und Südosten nach Auflösung der Nebelfelder längere sonnige Abschnitte zeigen, ziehen im Westen und Norden zunehmend Wolken auf. Stellenweise fällt etwas Regen.

Donnerstag könnte der schönste Tag der Woche werden

Zur Wochenmitte legt der Herbst noch einmal nach. Am Mittwoch, 14. Oktober, werden nach Auflösung örtlicher Nebelfelder vielerorts freundliche Abschnitte erwartet. Südlich der Donau halten sich dagegen dichtere Wolken, örtlich fällt etwas Regen. Die Temperaturen erreichen 16 bis 22 Grad.

Noch milder wird es am Donnerstag. Besonders im Westen und Südwesten sind längere sonnige Abschnitte möglich. Am Niederrhein rechnet der DWD sogar mit ungewöhnlich milden 23 Grad. An der Küste bleibt es mit etwa 16 bis 17 Grad kühler.

Allerdings profitieren nicht alle Regionen gleichermaßen vom milden Herbstwetter. In Nordbayern und entlang der Donau können sich Nebel und Hochnebel hartnäckig halten. Dort bleibt es unter der grauen Wolkendecke deutlich trüber.

Ab Freitag ist es mit dem goldenen Oktober vorerst vorbei

Zum Ende der Arbeitswoche kündigt sich eine Wetteränderung an. Bereits in der Nacht zum Freitag ziehen im Nordwesten dichtere Wolken auf. An der Nordsee setzt in den frühen Morgenstunden Regen ein.

Am Freitag selbst breiten sich die Niederschläge auf den Westen aus. Dort wird es überwiegend stark bewölkt, örtlich fällt schauerartiger Regen. Im Osten und auf den Bergen kann sich dagegen noch häufiger die Sonne zeigen. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 Grad an der Nordsee und 22 Grad im Breisgau.

Am Samstag wird es dann verbreitet kühler. Bei wechselnder Bewölkung erreichen die Temperaturen nur noch 12 bis 17 Grad. Besonders im Süden kann es länger regnen. An den Küsten frischt der Nordwestwind auf und bringt teilweise starke bis stürmische Böen.

Am Sonntag nur noch 10 bis 15 Grad

Auch am Sonntag, 18. Oktober, bleibt das Wetter wechselhaft. Zwar sind zwischendurch längere trockene Abschnitte mit Sonnenschein möglich, einzelne Schauer gehören aber weiterhin zum Wetterbild.

Die Temperaturen kommen dann nur noch auf 10 bis 15 Grad. Damit wird es deutlich frischer als zur Wochenmitte, als örtlich noch Werte von über 20 Grad erreicht werden können. Besonders an der See macht sich der Herbst zudem mit kräftigem Wind bemerkbar.

Wie geht es in der kommenden Woche weiter?

Für den Zeitraum von Montag, 19. Oktober, bis Mittwoch, 21. Oktober, erwartet der Deutsche Wetterdienst weiterhin mäßig warme Temperaturen. Zeit- und gebietsweise könnte sich auch länger die Sonne zeigen.

Allerdings betonen die Meteorologen, dass die Entwicklung in diesem Zeitraum noch unsicher ist.

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Erstellt:
12. Oktober 2026, 08:26 Uhr

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