Schnee und Regen statt Sonne
Echtes Aprilwetter: Jetzt kommt der Wetterumschwung
Nach sonnigen Tagen kündigt der Wetterdienst einen spürbaren Wetterumschwung in Deutschland und Baden-Württemberg an. Zuvor werden aber noch einmal mehr als 20 Grad erreicht.
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Noch ist es in Stuttgart sonnig. Doch am Himmel braut sich schon etwas zusammen.
Von Markus Brauer/dpa
Noch einmal Frühlingsgefühle – dann war’s das vorerst wieder. Nach mehreren warmen Ausflugs- und Biergartentagen kommt ein Temperatursturz auf Deutschland zu.
Normales Aprilwetter kündigt sich an
Im täglichen Bulletin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach hört sich das so an: „Der Hochdruckeinfluss schwächt sich allmählich ab. Ab den Abendstunden greift von Nordwesten her ein Frontensystem auf Deutschland über, das am Freitagmorgen die östlichen Landesteile erreicht.“
Das bedeutet: Erst ist mal Schluss mit Sonne. In den nächsten tagen wird es kälter, nasser und frostiger. Sogar Schneeregen ist vereinzelt angesagt. Die Wetterentwicklung im Überblick:
Es wird ungemütlicher
Spätestens am Sonntag (12. April) wird es deutlich ungemütlicher. „Wir erwarten dann für die ganze kommende Woche Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad“, sagt DWD-Meteorologe Thomas Schuster. „Aber derzeit ist es ja auch vergleichsweise warm. Das nähert sich dann dem normalen Aprilwetter wieder an.“
Wann der Regen zurückkommt
- Der DWD erwartet für Baden-Württemberg an diesem Donnerstag (9. April) noch viel Sonnenschein, zeitweise aber etwas gedämpft durch dichtere hohe Wolkenfelder. Die Temperaturen dürften zwischen 16 Grad auf der Ostalb und 24 Grad im Breisgau liegen, bei schwachem Ostwind.
- In der Nacht zum Freitag zieht dann laut DWD von Westen her Regen auf. Einzelne Schauer seien möglich, auf den Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen um West, teilen die Meteorologen mit.
- Auch am Freitag (10. April) wird es gebietsweise regnen, in der zweiten Tageshälfte von Westen her etwas weniger. Die Temperaturen erreichen laut DWD 11 bis 17 Grad, am Hochrhein mit etwas Sonne bis 19 Grad.
Frost im Osten
In der Nacht zum Freitag wird von Vorpommern bis Sachsen leichter Frost bis minus 2 Grad. Vor allem im östlichen Mittelgebirgsraum fällt Niederschlag teils in nassen Schnee übergehend. Stellenweise Glätte durch Schneematsch ist nicht ausgeschlossen.
Am Sonntag schlägt es deutlich um
Zum Wochenende hin zeigt sich der Südwesten laut DWD zunächst wieder von seiner freundlichen Seite: viel Sonne, erst im Laufe des Nachmittags und am Abend werden dichtere Wolken von Westen her erwartet. Wahrscheinlich bleibt es aber zunächst noch trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 15 Grad im Bereich der Alb und im Allgäu und 24 Grad in Baden, am südlichen Oberrhein örtlich bis 26 Grad.
- Der Wetterwechsel kommt dann in der Nacht zum Sonntag. Im Westen ziehen Regenwolken auf. Dort ist es meist stark bewölkt und zeitweise fällt schauerartiger Regen.
- In der Osthälfte der Republik sind die Wolken noch in der Minderheit, doch später ist es zunehmen stark bewölkt, aber trocken. Tiefstwerte 8 bis 4 Grad unter dichten Wolken und 4 bis 0 Grad bei länger klarem Himmel. In der Osthälfte herrscht verbreitet Frost in Bodennähe.
Der Sonntag wird regnerisch
Am Sonntag ist eher stark bewölkt und gebietsweise fällt Regen. Anfangs im Nordosten, später im Nordwesten kann man auf Auflockerungen und längere trockene Abschnitte hoffen. Die Höchstwerte betragen im Regen etwas unter 10 Grad, im äußersten Westen und Nordosten bis 15 Grad und im Südosten bis 17 Grad.
In der Nacht zum Montag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise regnerisch mit Tiefstwerten von 8 bis 3 Grad.
