Tübinger OB tritt von Ehrenamt zurück

Ehemalige Stadträtin erhebt Vorwürfe gegenüber Boris Palmer

Auf ihrem Instagram-Kanal erhebt eine frühere Stadträtin Vorwürfe gegenüber Boris Palmer. Bis diese aufgeklärt sind, werde er sein Ehrenamt als Rat für Staatsmodernisierung bei der Landesregierung ruhen lassen.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

© Carolin Albers

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

Von Moritz Siebert, Jonas Bleeser

Eine ehemalige Tübinger Stadträtin erhebt Vorwürfe gegenüber dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Am Montag, 2. November, veröffentlichte sie dies auf ihrem Instagram-Kanal.

Am Montag ließ Palmer über seinen Anwalt Christian Schertz mitteilen, die Anwürfe seien „offensichtlich haltlos“. Am Dienstag teilte Palmer unserer Redaktion mit: „Aus Anlass eines gegen mich erhobenen Vorwurfs, der einige Medien erreicht hat und mein Privatleben betrifft, sehe ich mich gezwungen, mich hierzu in aller gebotenen Kürze öffentlich zu erklären: Die Vorwürfe sind haltlos. Ich werde mich hiergegen zur Wehr setzen und lasse rechtliche Schritte prüfen. Ich habe gegenüber dem Ministerpräsidenten erklärt, dass ich mein Ehrenamt für Staatsmodernisierung und Verwaltungsvereinfachung ruhen lasse, bis die Vorwürfe aufgeklärt sind.“ Weitere Erklärungen werde er derzeit nicht abgeben, so Palmer.

Die Frau, die die Vorwürfe erhebt, wurde 2020 in den Tübinger Gemeinderat gewählt. Nach der Kommunalwahl im Juni 2024 schied sie aus dem Gremium aus.

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Erstellt:
3. November 2026, 15:28 Uhr

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