Ex-Torhüter des VfB Stuttgart

Eike Immel fliegt wegen N-Wort aus Trash-TV-Show

Eike Immel ist inzwischen regelmäßig in Trash-TV-Formaten zu sehen. In der RTL-Show „Das große Promi-Büßen“ hat er sich mindestens einen Fehltritt zu viel geleistet.

Eike Immel leistete sich in einer TV-Sendung eine grobe Entgleisung (Archivbild.

© IMAGO/Sportfoto Rudel

Eike Immel leistete sich in einer TV-Sendung eine grobe Entgleisung (Archivbild.

Von Michael Bosch

Eike Immel ist nach einem Eklat aus der RTL-Show „Das große Promi-Büßen“ geflogen. In der dritten Folge der aktuellen Staffel schlug „Eikes ‚Runde der Schande‘“, in der sich die Kandidaten für ihre Verfehlungen rechtfertigen müssen, hohe Wellen.

Der ehemalige Torhüter des VfB Stuttgart hatte sich in der Show über vermeintliches „Gutmenschen-Getue“ echauffiert. Zudem benutzte der 65-Jährige das N-Wort in Zusammenhang mit einer Süßigkeit. „Das darfst du nicht mehr sagen. Das ist doch krank“, sagte Immel. Auch diskriminierende Beleidigungen relativierte Immel.

Tiefer Fall des VfB-Meister-Torhüters

Zudem war der Ex-Keeper auf Aufnahmen auf dem Weg ins Camp zu sehen, dabei stimmt er die erste Strophe des Deutschlandliedes an. Diese Strophe der Nationalhymne ist nicht verboten, wurde aber einst als Ausdruck vermeintlicher deutscher Überlegenheit von den Nationalsozialisten missbraucht.

Aufgrund der Summe der Entgleisungen entschieden sich die Produzenten, Immel aus der Show zu schmeißen. Moderatorin Olivia Jones teilte Immel deshalb mit: „Eike, wir hätten gerne mehr von dir gesehen, aber eben nicht so was. Du musst das Camp jetzt sofort verlassen!“. Immel akzeptierte das, entschuldigte sich, stellte aber auch klar: „Ich bin weder Nazi noch frauenfeindlich noch sonst was.“ Was in der Show passiert sei, sei ein „totaler Fehler“.

Immel hütete zwischen 1986 und 1995 den Kasten des VfB Stuttgart, mit dem Club aus Cannstatt wurde er in der Saison 1991/92 deutscher Meister – sein größter Erfolg. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete er einige Jahre als (Torwart-)Trainer. Zuletzt hatte Immel keine schönen Schlagzeilen produziert. Unter anderem machte er öffentlich, dass er zeitweise von Bürgergeld gelebt hatte. Auch stand eine Haftstrafewegen Betrugs im Raum, Immel hatte zudem eingeräumt regelmäßig Kokain zu konsumieren. Zuletzt war er auch immer wieder in Trash-TV-Formaten als Kandidat zu sehen.

Eike Immel (links) mit Manager Dieter Honeß und der Meisterschale.

© Archiv/Baumann

Eike Immel (links) mit Manager Dieter Honeß und der Meisterschale.

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Erstellt:
28. Oktober 2026, 09:46 Uhr

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