Einzelkritik der VfB-Spieler
Ein guter Seimen ist am Ende machtlos – die Noten für die VfB-Profis
Der VfB Stuttgart hat beim Hamburger SV 0:1 verloren. Wir haben alle Spieler, die mindestens zehn Minuten gespielt haben, bewertet.
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Flugeinlage des VfB-Torhüters: Dennis Seimen erledigt hier seinen Job.
Von Philipp Maisel, Carlos Ubina
Zum Ende der englischen Woche hat der VfB Stuttgart beim Hamburger SV mit 0:1 verloren. Nach sechs Spieltagen dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bleibt die Mannschaft von Sebastian Hoeneß somit auf sechs Punkte sitzen und steht auf Rang 13.
In einem Spiel, das der VfB über weite Strecken kontrollierte, mussten die Stuttgarter enttäuscht den Volkspark verlassen. Miro Muheim traf für die Hamburger aus der Distanz (88.). Dabei hatte es am Ende so ausgesehen, als könnten die Gäste die Begegnung auf ihre Seite ziehen. Ein letzter Konter reichte den Hanseaten aber.
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Dennis Seimen (Note 2): Seine erste Aktion war eine schöne Flugeinlage (26. Minute nach Kopfball), blieb in der Folge stets wachsam und kompromisslos in seinem Spiel ohne Wackler. Wenn es richtig brenzlig wurde, wählte er die konsequente Klärung. Ein richtig gutes Spiel des Youngsters, der beim Siegtor in der 89. Minute keinerlei Abwehrchance hatte.
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Josha Vagnoman (Note 3,5): Flanke auf Demirovic nach 15 Minuten blieb seine einzig notierenswerte Offensivaktion, ansonsten eher zurückhaltend im ersten Durchgang. Das änderte sich auch nach der Pause nicht. Defensiv mit mehreren wichtigen Klärungen.
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Finn Jeltsch (Note 3,5): Versuchte sich mehr als zuletzt in progressiven Ballvorträgen, die allerdings selten zielführend waren. Defensiv ohne Fehl und Tadel, hatte seine Zone im Griff. Aber vermochte es weder offensiv noch defensiv Ausrufezeichen oder gar Glanzpunkte zu setzen.
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Jeff Chabot (Note 2): Hatte die Lufthoheit wie immer, bei den offensiven Standards wurde er permanent gesucht. Lieferte sich intensive Duelle mit Poulsen und Viera, die er zumeist für sich entschied. Sein Passspiel ließ das letzte Risiko vermissen, war aber von hoher Quote geprägt (93%).
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Ramon Hendriks (Note 2,5): ing überlegter als noch in Bratislava zur Sache, timte seine Vorstöße etwas zurückhaltender – aber deswegen nicht ungefährlicher, wie etwa in der 52. Minute und der Flanke für Demirovic. Defensiv aggressiv und konsequent. An beiden Enden des Spielfelds permanent zu finden. Wurde nach dem 0:1 ausgewechselt (89.).
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Atakan Karazor (Note 3): Rückte für Grischa Prömel in die Startelf und scheint seine neue, alte Rolle zu finden – als Sicherheitsbeauftragter im Mittelfeld. Um seinen Part auszufüllen, lief Atakan Karazor am meisten beim VfB. Und mit seinen langen Beinen rettete er schon mal die Situation. Machte dann Platz für Prömel (68.).
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Angelo Stiller (Note 3): Mit vielen Ballkontakten. Das half, um das Spiel zu ordnen. Fast 70 Prozent Ballbesitz im ersten Abschnitt dokumentierten Angelo Stillers Spiel. Tempo ging von den Pässen jedoch nicht aus. Im zweiten Durchgang suchte er öfter den Weg zum Abschluss.
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Bilal El Khannouss (Note 2,5): Begann wie zuletzt in Bratislava auf dem rechten Flügel. Machte zunächst am meisten Betrieb mit Dribblings und Flanken. Bilal El Khannouss blieb auch nach dem Seitenwechsel ein Aktivposten. Von dem Marokkaner gingen einige Angriffe aus – bis er müde ausgewechselt wurde (68.).
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Deniz Undav (Note 4): Im ersten Abschnitt nahezu unsichtbar in Tornähe. Und nicht besonders lauffreudig. Plötzlich war Deniz Undav jedoch zur Stelle und traf den Pfosten (39.). Auch gut sein Volleyschuss, den der HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes hielt (58.).
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Jamie Leweling (Note 4): Diesmal auf dem linken Flügel. Jamie Leweling versuchte es dabei zu oft alleine. Dabei verstrickte er sich. Dank seiner Zweikampfstärke holte der Außenangreifer den Ball einige Male zurück. Am Ende kamen zu wenige gefährliche Situationen über ihn zustande. Wurde ausgewechselt (78.)
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Ermedin Demirovic (Note 4): Verdrängte Dzenan Pejcinovic von der Mittelstürmer-Position. Zunächst hatte Ermedin Demirovic dann eine Kopfballchance (15.). Normalerweise sind das seine Dinger. Wie später noch einmal (53.). Aber auch mit dem Fuß traf er nicht das Tor (27.). Wurde ausgewechselt (78.).
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Grischa Prömel (Note 3): Wurde für Atakan Karazor eingewechselt (68.). Grischa Prömel sollte noch einmal Torgefahr aus dem Zentrum bringen. Ging dabei nicht zu viel Risiko ein.
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Chris Führich (Note 2,5): Ersetzte nach seiner Einwechslung Bilal El Khannouss (68.). Chris Führich brachte dabei frischen Schwung.
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Dzenan Pejcinovic (Note 3): Kam für Ermedin Demirovic (78.). War gleich mit einem Kopfball da. Und bei seinem Abschluss mit dem rechten Fuß hatte Dzenan Pejcinovic Pech (86.).
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Leo Sauer (Note 4): Sollte mit seiner Einwechslung für Jamie Leweling neue Akzente setzen (78.). Es passierte zu wenig bei Leo Sauer.
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Lorenz Assignon (Note – ): Kam in der 89. Minute ins Spiel und wurde nicht mehr bewertet.
