Patrick Stewart ist tot

Fans und Wegbegleiter trauern um „Star Trek“-Legende

Als Captain Jean-Luc Picard begeisterte Patrick Stewart über Jahrzehnte Millionen Menschen. Nach seinem Tod wird weltweit getrauert.

Patrick Stewart, Schauspieler aus Großbritannien, kommt zum «Star Trek: Picard»-Event in den Zoo Palast. (zu dpa: «Fans und Wegbegleiter trauern um Sir Patrick Stewart»)

© Paul Zinken/dpa

Patrick Stewart, Schauspieler aus Großbritannien, kommt zum «Star Trek: Picard»-Event in den Zoo Palast. (zu dpa: «Fans und Wegbegleiter trauern um Sir Patrick Stewart»)

Von undefined undefined

Hollywood-Star Sir Patrick Stewart ist tot. Der als Captain Jean-Luc Picard des Raumschiffs Enterprise weltbekannt gewordene Brite starb im Alter von 86 in seinem Zuhause im kalifornischen Los Angeles. Weltweit bekunden Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Millionen Fans ihre Trauer. Eine Auswahl:

William Shatner (Schauspieler, Captain der ersten Enterprise): „Was für eine herzergreifende Woche das gewesen ist. Sir Patrick Stewart war ein Freund, ein Kollege und ein großartiger Schauspieler. Von der Bühne bis zur Brücke der Enterprise brachte er Intelligenz, Anmut und ein tiefes Gefühl von Menschlichkeit in alles ein, was er tat. Captain Picard stand für das Beste in uns, und das galt auch für den Mann, der ihn spielte. Ich war erfüllt von Zuneigung und Bewunderung für ihn und seine Arbeit.“

Hugh Jackman (Schauspieler, Co-Star in „X-Men»): „Wir haben heute einen der Großen von Bühne und Leinwand verloren. Ich habe so viel von ihm gelernt. Ich werde dich, Patrick Stewart, für den Rest meiner Tage vermissen.“

George Takei (Schauspieler, Co-Star der ersten Enterprise-Serie): „Fans auf der ganzen Welt trauern um das Ableben einer echten und unersetzlichen Legende. Als Captain Jean-Luc Picard steuerte Patrick Stewart das Raumschiff Enterprise an Orte, die es noch nie zuvor erreicht hatte, und er inspirierte eine ganze nächste Generation von Sternguckern, die sehnsüchtig vorausschauten in eine hellere Zukunft für die gesamte Menschheit.“

Auch der britische Verteidigungsminister verneigt sich

Marvel Comic (Verlag der „X-Men“-Filme): „Sir Patrick hauchte Professor Charles Xavier mit außergewöhnlicher Anmut, Intelligenz und Menschlichkeit Leben ein und prägte die Figur für Generationen von Fans. (...) Er war ein einzigartiges Talent, ein großzügiger Mitstreiter und ein wahrer Gentleman.“

Wes Streeting (britischer Verteidigungsminister): „Von Shakespeare bis Star Trek drang er kühn dorthin vor, wo noch kaum ein Mensch zuvor gewesen war, und nahm Millionen von uns mit sich. Er hat nie seine Wurzeln vergessen und schreckte nie davor zurück, seine Stimme zu erheben, um für andere einzustehen – insbesondere für jene, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.“

Auch der US-Gitarrist Tom Morello, bekannt als Mitglied der Crossover-Band „Rage Against The Machine“, verbeugt sich vor Stewart. „Gott segne dich, und danke für deine Brillanz und deine Menschlichkeit, Captain. Ruhe in Frieden.“

Stewarts Plakette auf dem berühmten „Walk of Fame“ in Hollywood sollte nach Angaben der Verleiher mit Blumen geschmückt werden. „Zu Ehren eines bemerkenswerten Talents, dessen Vermächtnis Millionen berührt hat. Es war uns eine Ehre, einem außergewöhnlichen Künstler Tribut zu zollen, der unvergessen bleiben wird“, hieß es in einer Mitteilung. Stewart hatte die Sternenplakette auf dem Hollywood Boulevard im Dezember 1996 erhalten.

Zum Artikel

Erstellt:
29. Oktober 2026, 22:56 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

„Captain Jean-Luc Picard“ ist tot

„Star Trek“-Legende Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Als Kind entdeckte er seine Leidenschaft fürs Theater. Weltberühmt wurde Patrick Stewart aber als Captain Picard auf dem „Raumschiff Enterprise“. Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit.

Demonstrationen am Samstag

Pariser Innenminister warnt vor „städtischer Gewalt“ an Halloween

Halloween, Gelbwesten-Proteste und Gewerkschaftskundgebungen: Frankreichs Innenminister sieht für Samstag ein hohes Risiko. Welche Sicherheitsmaßnahmen sollen neue Ausschreitungen verhindern?