US-Präsident

Flecken auf der Hand: Wie steht es um Donald Trumps Gesundheit?

Auftritte von Donald Trump haben Gerüchte über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten ausgelöst. Das Weiße Haus äußert sich.

Wirklich nur vom vielen Händeschütteln? Auffällige Flecken auf Trumps Händen sorgen für Fragen.

© Evan Vucci/AP/dpa

Wirklich nur vom vielen Händeschütteln? Auffällige Flecken auf Trumps Händen sorgen für Fragen.

Von Jelena Maier

Ein Schminkfleck auf der Hand und auffällige Gesten im Oval Office – neue Aufnahmen von Donald Trump sorgen für hitzige Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Doch was ist tatsächlich dran?

Bei einem Besuch des Museums »The People’s House« in Washington am vergangenen Freitag war auf der rechten Hand des 79-Jährigen ein großer, heller Schminkfleck zu sehen.

US-Präsident Trump: Ist er ernsthaft krank?

Zusätzliche Gerüchte lösten Aufnahmen aus dem Oval Office aus, die bei einem Treffen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino entstanden. Darauf ist zu erkennen, dass Trump seine rechte Hand während des Gesprächs mit Reportern nahezu durchgehend verdeckt hält.

Bereits im Februar waren die Hände des US-Präsidenten Anlass für Fragen zu seinem gesundheitlichen Zustand. Damals wiesen seine Hände Schminkflecken auf, als der französische Präsident Emmanuel Macron zu Besuch im Weißen Haus war.

Im Internet mutmaßen zahlreiche User auch jetzt über die verschiedensten Gründe, von Herzleiden bis zu regelmäßigen Infusionen, die Trump angeblich bekomme.

Das Weiße Haus weist Spekulationen über ernsthafte gesundheitliche Probleme des US-Präsidenten zurück. Die Hautirritationen an Trumps Hand seien auf „häufiges Händeschütteln und die Einnahme von Aspirin“ zurückzuführen, erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt gegenüber Reportern. Das Medikament nehme der Präsident demnach routinemäßig zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein.

Das sagt das Weiße Haus zu den Gerüchten

„Der Präsident befindet sich also weiterhin bei bester Gesundheit“, versicherte sie die anwesenden Journalisten. Wovon diese „sich ja hier jeden Tag selbst überzeugen können.“

Zuvor hatte das Weiße Haus bekannt gegeben, dass bei Trump eine „chronische Veneninsuffizienz“ festgestellt worden sei – eine Durchblutungsstörung, bei der das Blut in den Beinen nicht optimal zurück zum Herzen fließt. Die Erkrankung tritt vor allem im höheren Alter auf, gilt jedoch meist als harmlos.

Im vergangenen Wahlkampf zählte der Gesundheitszustand des damaligen Präsidenten Joe Biden zu den zentralen Diskussionsthemen. Trump griff die Debatte auf, um Zweifel an Bidens Eignung für das Präsidentenamt zu streuen. Nun scheint Trump verhindern zu wollen, dass ihm das selbst ebenfalls passieren könnte.

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Erstellt:
25. August 2025, 12:52 Uhr

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