Vulkanausbruch auf Indonesien

Flughafen Jakarta streicht Dutzende Flüge

Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.

Reisende gehen am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta an einer Informationstafel vorbei, auf der Flugausfälle angezeigt werden.

© Tatan Syuflana/AP/dpa

Reisende gehen am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta an einer Informationstafel vorbei, auf der Flugausfälle angezeigt werden.

Am Flughafen der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind wegen eines Vulkanausbruchs mehr als 200 Flüge gestrichen worden. Der Grund dafür ist die Präsenz von Vulkanasche am Flughafen, wie die Luftfahrtbehörde am Morgen mitteilte. Vulkanasche ist für Flugzeuge gefährlich - unter anderem, weil sie Triebwerke beschädigen kann.

Die Asche ging vom Vulkan Anak Krakatau aus, der eine kleine Vulkaninsel rund 150 Kilometer westlich des Flughafens in der Straße von Sunda bildet. Der jüngste Ausbruch des Vulkans in der Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java hatte den Behörden zufolge am Freitag begonnen.

Unter den gestrichenen Flügen waren auch zahlreiche internationale Verbindungen, darunter nach Hongkong, Sydney, Seoul und Amsterdam.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer Zone besonders intensiver vulkanischer und seismischer Aktivität. In dem südostasiatischen Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Zum Artikel

Erstellt:
6. September 2026, 13:46 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Vulkanausbruch auf Indonesien

Flughafen Jakarta streicht Dutzende Flüge

Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.

Unfall in Griechenland

Kampfjet bei Flugshow abgestürzt – zwei Tote

Ein lauter Knall, schwarzer Rauch – Augenzeugen schildern den Moment des Absturzes. Nach zwölf unfallfreien Jahren wurde die Athens Flying Week zum Schauplatz einer Tragödie.