Ostsee

Fünf Stunden Autofahrt aus Interesse an gestrandetem Wal

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals lockt Schaulustige auf die Insel Poel - zum Teil mit langer Anfahrt.

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals lockt Schaulustige auf die Insel Poel (Symbolfoto).

© Marcus Brandt/dpa/Marcus Brandt

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals lockt Schaulustige auf die Insel Poel (Symbolfoto).

Von red/dpa

Im Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel, vor der der Buckelwal gestrandet ist, sind am Samstagmorgen kaum Schaulustige. Ali T. aus Hannover ist aber schon in der Frühe vor Ort. „Ich habe das im Fernsehen gesehen, und ich finde das irgendwie spektakulär“, sagt der 38-Jährige. Er sei schon in der Nacht zu Freitag angereist und habe eine mehrstündige Autofahrt auf sich genommen. „Mit Ladestopps und so weiter so fünf Stunden“, sagt der E-Autofahrer.

Bis Sonntag wolle er bleiben. „Montag muss ich wieder zur Arbeit“, sagt er. „Was mich fasziniert, ist, dass der Wal eigentlich schon totgeglaubt wurde und dass jetzt noch was passiert.“ Er hoffe, dass es dem Rettungsteam gelinge, den Wal ins offene Meer zu transportieren.

Wie schon die vergangenen Tage stehen auch in der Nähe des Ortes Weitendorf-Hof Schaulustige hinter der eingerichteten Absperrung. Von dort ist der Wal besser zu sehen als vom Hafen in Kirchdorf.

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Erstellt:
18. April 2026, 14:34 Uhr

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