Landgericht Bremen

Gericht: Milka-Tafel könnte Mogelpackung sein

Wer im Supermarkt nach Schokolade greift, dürfte das geringere Gewicht der Milka-Tafel kaum bemerken. Werden Kunden in die Irre geführt? Was ein Richter dazu sagt.

Nach einer ersten Einschätzung des Gerichts könnte es sich bei der neuen Milka-Tafel um eine Mogelpackung handeln (Archivfoto).

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Nach einer ersten Einschätzung des Gerichts könnte es sich bei der neuen Milka-Tafel um eine Mogelpackung handeln (Archivfoto).

Von red/dpa

Nach einer ersten Einschätzung des Gerichts könnte es sich bei der neuen Milka-Tafel um eine Mogelpackung handeln. „Der Verbraucher erkennt keinen Unterschied“, sagte der Vorsitzende Richter zu Verhandlungsbeginn am Landgericht Bremen. Viele Milka-Tafeln wiegen nur noch 90 statt 100 Gramm, an der Verpackung hat sich jedoch kaum was geändert. 

Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt werden und klagt wegen unlauteren Wettbewerbs. Der Hersteller Mondelez mit Sitz in Bremen wehrt sich dagegen: Die neue Grammangabe stehe auf der Vorder- und Rückseite der Schokoladentafel. 

Das Gericht will seine Entscheidung am 13. Mai verkünden.

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Erstellt:
22. April 2026, 14:04 Uhr

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