Energieversorger

Gewinn bei EnBW deutlich eingebrochen – das sind die Gründe

Der Karlsruher Energieversorger startet schwach ins neue Jahr. Der Gewinn bricht ein. Wie begründet EnBW das?

Das Logo des Energiekonzerns EnBW.

© Marijan Murat/dpa

Das Logo des Energiekonzerns EnBW.

Von red/dpa/lsw

Beim Karlsruher Energieversorger EnBW ist der Gewinn in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Der Konzernüberschuss sank im ersten Quartal um 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 335,1 Millionen Euro, wie aus dem Zwischenbericht des Unternehmens hervorgeht. Als Gründe wurden unter anderem geringere Erlöse mit erneuerbaren Energien genannt sowie ein rückläufiges Ergebnis infolge des Verkaufs eines Braunkohlekraftwerks.

Der operative Geschäftsverlauf habe sich als robust erwiesen, hieß es laut Mitteilung. Aber auch das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda) ging zurück. Den Angaben zufolge lag es mit 1,2 Milliarden Euro unter dem Vorjahresquartal (1,4 Milliarden Euro). 

Prognose für Gesamtjahr bekräftigt

Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Es rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem tendenziell leicht rückläufigen bereinigten Ebitda von 4,6 bis 5,1 Milliarden Euro. 

Die EnBW versorgt rund 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg zuletzt binnen eines Jahres um mehr als 1.000 auf etwa 31.500.

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Erstellt:
12. Mai 2026, 10:30 Uhr

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