Am Rand der Schwäbischen Alb

Gleich zwei Sportflugzeuge müssen im Südwesten notlanden

Das schöne Wetter am Wochenende nutzten mehrere Piloten im Südwesten für einen Ausflug mit einem Sportflugzeug. In zwei Fällen kam es dabei aber zu Problemen.

Bei zwei Sportflugzeugen kam es am Wochenende zu Problemen. (Symbolfoto)

© imago/blickwinkel/imago stock&people

Bei zwei Sportflugzeugen kam es am Wochenende zu Problemen. (Symbolfoto)

Von red/dpa/lsw

Gleich zwei Sportflugzeuge haben am Wochenende am Rand der Schwäbischen Alb notlanden müssen. Bei Blumberg musste ein Pilot mit seinem Segelflugzeug auf einer Wiese notlanden, weil die Maschine zu niedrig war und den Flugplatz nicht mehr erreichen konnte. Im nicht einmal 80 Kilometer entfernten Herdwangen-Schönach landete laut Polizei der Pilot kurz nach dem Start, als er einen starken Leistungsabfall der Maschine bemerkte. 

Bei beiden Notlandungen blieben beide Piloten unverletzt. Lediglich ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand jeweils an den Maschinen der beiden. 

Pilot erreicht die richtige Höhe nicht mehr

Als ein 51 Jahre alter Pilot von einem einstündigen Rundflug wieder zurück nach Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) flog, schaffte er es nicht mehr die richtige Höhe zu erreichen, um bis zur Landebahn zu segeln. Auch bei einer Extraschleife konnte der Pilot nicht den nötigen Auftrieb bekommen, erklärte ein Polizeisprecher. Er entschloss sich auf einer Wiese unweit des Flugplatzes notzulanden. 

Bei der Notlandung prallte das Fluggerät am Nachmittag gegen eine asphaltierte Straße. Durch den Zusammenstoß wurden den Angaben zufolge Rumpf und Höhenleitwerk beschädigt. Die Ermittler beziffern den Schaden auf etwa 30.000 Euro.

Elektroflugzeug bleibt nach rapidem Höhenverlust in Acker stehen

Kurz nach dem Start bemerkte der Pilot eines Elektroflugzeugs nahe der Ortschaft Herdwangen-Schönach (Kreis Sigmaringen) einen plötzlichen Leistungsabfall der Maschine. Der Mann wollte daraufhin Polizeiangaben zufolge am Abend umkehren und zurück nach Pfullendorf fliegen, wo er gestartet war. Doch auch er erreichte den Landeplatz nicht und musste auf einer Wiese notlanden. Zum Zeitpunkt, als der Pilot den Leistungsabfall bemerkte, soll sich das Flugzeug in etwa zehn Metern Höhe befunden haben. 

Bei der Landung überfuhr das Fluggerät einen Feldweg und kam in einem angrenzenden Acker zum Stehen, wie die Polizei berichtete. Durch die Landung wurde an der Maschine der Propeller und das Fahrwerk des Flugzeugs beschädigt. Hier gehen die Ermittler von rund 45.000 Euro Schaden aus. Wie es zu dem plötzlichen Leistungsabfall gekommen ist, soll nun untersucht werden.

Zum Artikel

Erstellt:
3. Mai 2026, 15:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Autounfall bei Gerstetten

Polizei sucht nach geflüchtetem Unfallfahrer – bis er sich selbst meldet

Trotz Hubschrauber und Suchhunden blieb ein 23-Jähriger nach einem Unfall am Freitag zunächst verschwunden. Der Unfallfahrer ist wohl kein Unbekannter für die Polizei.

Zeitenwende in Stuttgart

Militärmesse ohne Proteste – Wie sich der Blick auf die Rüstung wandelte

Früher sorgten Militärschauen auf der Messe für massiven Widerstand. Heute herrscht Stille. Ein Blick auf die neue Realität in der Stuttgarter Messe.

Wegen Sturm

Zugverkehr am Hauptbahnhof Karlsruhe eingestellt

Ein Gegenstand fliegt in die Oberleitung, Reisende berichten von „massivem Funkenschlag“: Am Karlsruher Hauptbahnhof steht der Zugverkehr still. Wann können die Züge wieder fahren?