Womöglich Gefahrenstoff ausgetreten

Großeinsatz im Berliner Reichstag: 80 Feuerwehrkräfte vor Ort

Ein Gasmelder löst im Reichstagsgebäude Alarm aus. Die Feuerwehr prüft, ob womöglich ein Reinigungsmittel die Ursache war - oder es etwas Ernsteres ist.

Ein Gasmelder hatte im Reichstagsgebäude Alarm geschlagen (Archivbild).

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Ein Gasmelder hatte im Reichstagsgebäude Alarm geschlagen (Archivbild).

Von red/dpa

Ein Gasmelder hat im Reichstagsgebäude in Berlin Alarm geschlagen und einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrenstoffs ausgetreten sein, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Laut Feuerwehr ging die automatische Meldung am Morgen gegen 5.15 Uhr ein. Rund 80 Einsatzkräfte sind derzeit im Einsatz und verschaffen sich einen Überblick über die Gefahrenlage, hieß es. Ein Sprecher sagte, dass die Einsatzkräfte bereits in dem Raum seien, aus dem die Meldung gesendet wurde. Vor Ort sei ein sogenannter Dekontaminationsplatz für die Sicherheit der Einsatzkräfte aufgebaut worden.

Reinigungskonzentrat gefunden

Bereits gefunden wurde dem Sprecher zufolge ein Reinigungskonzentrat. „Es könnte also sein, dass ein zu hoch dosiertes Reinigungsmittel die Gefahrenmeldung ausgelöst hat“, sagte der Sprecher. Das sei aber noch nicht abschließend geprüft.

Der Einsatz führte am Morgen auch zu Verkehrseinschränkungen und Umleitungen von Buslinien, die am Reichstagsgebäude entlangfahren.

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Erstellt:
19. Februar 2026, 07:26 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2026, 07:44 Uhr

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