Tierschutz

Hamster im Greifautomat empören Chinesen

In Shenzhen sollen lebende Hamster als Preise in einem Spielautomaten feilgeboten worden sein. Laut chinesischen Medien wurde das Gerät erst nach einem Sturm der Entrüstung entfernt.

In Shenzhen sollen Hamster in einem Spielautomaten feilgeboten worden sein. (Archivbild)

© Hendrik Schmidt/dpa

In Shenzhen sollen Hamster in einem Spielautomaten feilgeboten worden sein. (Archivbild)

Von dpa

Shenzhen - Eine Spielhalle in der südchinesischen Millionenmetropole Shenzhen ist in die Kritik geraten, weil dort lebende Hamster als Preise in einem Greifautomaten angeboten worden sein sollen. Laut Berichten der Nachrichtenplattform "Nanfang Daily" und anderer Lokalmedien stand der Automat in einem Spielzentrum eines Einkaufszentrums im Bezirk Bao’an. 

In sozialen Netzwerken machten Bilder von Hamstern die Runde, die in den Ecken solch eines Automaten kauerten. Wem das keine Gewissensbisse bereitete, der konnte versuchen, sich eines der Tiere mittels mechanischem Greifarm zu sichern. Internetnutzer in China kritisierten dies als Tierquälerei.

Reporter wurden auf den Empörungssturm aufmerksam und stellten bei einem Ortsbesuch fest, dass der Hamster-Automat inzwischen entfernt worden war. Mitarbeiter der Spielhalle hätten ihnen bestätigt, dass das Gerät abgebaut worden sei. Doch mit dem Tierschutz war es auch danach nicht weit her: An derselben Stelle wurden den Berichten zufolge stattdessen Wasserbecken mit Fischen und Schildkröten aufgestellt, die mit kleinen Netzen aus den Becken gefischt werden konnten.

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Erstellt:
15. März 2026, 06:22 Uhr

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