Kreis Heilbronn

Hund misshandelt? Behörden prüfen angebliche Tierquälerei

Ein Video der Tierrechtsorganisation Peta soll zeigen, wie ein Jugendlicher einen kleinen Hund schwer misshandelt. Nach einer Strafanzeige beschäftigen sich die Behörden mit dem Fall.

Die Ermittlungen dauern an. (Symbolbild)

© Bernd Weißbrod/dpa/Bernd Weißbrod

Die Ermittlungen dauern an. (Symbolbild)

Von red/dpa

Nach einer Strafanzeige der Tierrechtsorganisation Peta prüfen die Polizei und das Veterinäramt des Landkreises Heilbronn einen Fall von angeblicher Tierquälerei. Nach Angaben der Organisation soll ein Jugendlicher im Kreis Heilbronn einen kleinen Hund misshandelt haben. 

Die Organisation beruft sich auf ein ihr zugespieltes Video. Darauf sei zu sehen, wie das Tier gefesselt und mit Wasser bespritzt werde. Zudem soll dem Hund ein Kabel um den Hals gelegt worden sein. Nach einem Stromstoß sei der Vierbeiner von einer Erhöhung gestürzt, auf der es gestanden habe, teilte die Organisation mit.

Video liegt Kreisveterinäramt vor

Das Kreisveterinäramt Heilbronn bestätigte auf Nachfrage, am 19. Mai von Peta über den Fall informiert worden zu sein. Das Video liege der Behörde vor, sagte ein Sprecher des Landratsamts. Die Hundehaltung sei umgehend überprüft worden. Zum Inhalt des Videos und zum weiteren Verfahren äußerte sich die Behörde mit Verweis auf Datenschutzgründe nicht.

Auch das Polizeipräsidium Heilbronn bestätigte, den Fall zu kennen. Er werde von der Diensthundeführerstaffel bearbeitet. Ein abschließendes Ermittlungsergebnis liege noch nicht vor. Die Federführung liege jedoch beim Kreisveterinäramt.

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Erstellt:
3. Juni 2026, 17:34 Uhr

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