Ausstellungen in Dresden

Hype um Caspar David Friedrich geht weiter

Zur Feier des 250. Geburtstags des Künstlers finden in diesem Jahr drei große Jubiläumsausstellungen statt: Nach Hamburg und Berlin steht nun Dresden im Zeichen von Caspar David Friedrich.

Caspar David Friedrichs Bild „Das Große Gehege bei Dresden“ (1832) ist in Dresden zu sehen.

© Staatl. Kunstsammlungen Dresden//Elke Estel/Hans-Peter Klut

Caspar David Friedrichs Bild „Das Große Gehege bei Dresden“ (1832) ist in Dresden zu sehen.

Von adr

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen – bei Caspar David Friedrich nimmt der Jubel allerdings kein Ende. Nach Hamburg und Berlin ist nun Dresden an der Reihe: Unter dem Titel „Wo alles begann“ starten an diesem Wochenende gleich zwei Ausstellungen – im Albertinum und im Kupferstich-Kabinett. Friedrich (1774-1840) scheint derzeit einen Nerv zu treffen wie kaum ein anderer Künstler. Seine eigenwillig konstruierten Landschaftsbilder bedienen die romantische Sehnsucht nach einer intakten Natur, in der man sich hemmungslos süßer Melancholie hingeben kann.

Mehr als 40 Jahre lebte Friedrich in Dresden, wo er die Landschaftsgemälde der Alten Meister ausgiebig studierte, einige davon werden im Albertinum nun seinen Landschaften gegenübergestellt. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn so fleißig Friedrich war, fielen ihm lebendige Szenen schwer, weshalb sie oft wie eingefroren wirken und seinen besonderen Stil prägen. Seine „Kreidefelsen auf Rügen“ sind derzeit in einer weiteren Ausstellung in Friedrichs Heimat Greifswald zu sehen – und deshalb nicht in Dresden.(bis 5. Januar)

Zum Artikel

Erstellt:
22. August 2024, 10:46 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Neu im Kino: „Staatsschutz“

Rächerin gegen Justizia

Sind Gerichte auf dem rechten Auge blind? Ja, erzählt Faraz Shariat in seinem (Selbst-)Justizthriller „Staatsschutz". Shariats Polemik entfaltet eine große Wucht, birgt aber auch eine Gefahr.

Konzertkritik | Wizemann

Fu Manchu in Stuttgart: wenig sprechen, viel headbangen

Fu Manchu gehören zu den Konstanten des Stoner Rock. Im Wizemann zeigen die vier, warum das keine Altherrenrunde ist, sondern ein Abend, nach dem niemand trocken nach Hause geht.

Neu im Kino: Exit 8

Die Monster der Generation Z

Junges Publikum strömt gerade ins Kino - und das nicht nur wegen „Odyssee“ und „Spiderman“, sondern vor allem wegen jungen Horrorfilmen. Mit „Exit 8“ ist gerade der nächste potenzielle Hit gestartet. Doch was steckt hinter diesem Trend?