Flug nach Tel Aviv

Israelischer Minister: „Terrorist“ wollte Flydubai-Flugzeug zum Absturz bringen

Nachdem ein Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ein Notsignal ausgelöst hatte, kommen langsam weitere Informationen an die Öffentlichkeit. Israels Sicherheitsminister Ben Gvir nennt den Täter einen „Terroristen“

Israels Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir bei einer Pressekonferenz in Jerusalem.

© IMAGO/UPI Photo

Israels Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir bei einer Pressekonferenz in Jerusalem.

Ein „Terrorist“ hat nach Angaben des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir ein Flugzeug der Fluggesellschaft Flydubai zum Absturz bringen wollen, das in Saudi-Arabien notlanden musste. Ziel sei es gewesen, „die 180 Israelis an Bord zu ermorden“, sagte Ben Gvir. Die Maschine befand sich am Morgen auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als sie nach Angaben der Airline wegen eines „Zwischenfalls“ ins saudiarabische Tabuk umgeleitet wurde.

Israelische Medien berichteten von einem Handgemenge im Cockpit der Maschine, bei dem ein Notsignal ausgelöst worden sei. Laut Fernsehberichten stiegen israelische Kampfjets auf.

Die Mutter einer israelischen Passagierin sagte der Nachrichtenagentur AFP, nach Schilderungen ihrer Tochter habe einer der Piloten versucht, seinen Kollegen mit einem Messer zu erstechen. „Meine Tochter hat angerufen und gesagt, dass sie in Saudi-Arabien ist“, sagte Yasmine Abécassis, die am Tel Aviver Flughafen wartete. „Sie hat gesagt, dass ein Pilot versucht hat, den anderen Piloten mit einem Messer zu töten“. Durch laute Schreie alarmiert, seien Passagiere ins Cockpit gestürmt und hätten „den Kerl niedergerungen“, berichtete Abécassis.

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Erstellt:
30. September 2026, 13:56 Uhr

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