Krieg im Iran

Israels UN-Botschafter: Zu früh für Diplomatie

Der Konflikt im Nahen Osten greift auf immer mehr Länder über. Viele Stimmen fordern eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Israel ist dafür noch nicht bereit.

Israels UN-Botschafter Danny Danon.

© Angelina Katsanis/AP/dpa/Angelina Katsanis

Israels UN-Botschafter Danny Danon.

Von dpa

Israel ist derzeit nicht bereit für Verhandlungen über ein Ende des Konflikts mit dem Iran. Für Diplomatie sei es noch zu früh, sagte der israelische UN-Botschafter Danny Danon in New York. „Wir müssen den Job zu Ende bringen. Wir müssen die Terrormaschine zerschlagen.“

Das werde „Tage oder Wochen“ dauern, aber nicht Monate, so der Diplomat. Wenn die Führung im Iran „weitermacht“, sei es nur eine Frage der Zeit, bis man wieder an den gleichen Punkt käme. 

Israel sieht existenzielle Bedrohung in iranischem Atomprogramm

Israels erklärtes Ziel im Iran ist es, das iranische Raketen- und Atomprogramm zu zerstören. Israel sieht darin eine existenzielle Bedrohung. Das Land setzt zudem auf einen Umsturz der Führung im Iran durch die iranische Bevölkerung im Zuge der Angriffe.

Zum Artikel

Erstellt:
5. März 2026, 19:48 Uhr
Aktualisiert:
5. März 2026, 20:04 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Umfrage vor Landtagswahl

AfD baut Vorsprung auf CDU in Sachsen-Anhalt aus

In einer neuen Wahlumfrage von Infratest dimap steht die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Die CDU verliert an Boden. Eine AfD-Alleinregierung wäre bei einem solchen Szenario jedoch nicht möglich.

Iran-Konflikt

US-Sanktionsdrohung gegen Iran

Die USA versuchen, einen wirtschaftlichen Boykott gegen Iran zu erwirken und drohen allen, die nicht mitmachen. Der Iran wiederum droht den Ländern in Nahost, die sich dem anschließen, mit Vergeltung.