Friedrich Merz

Kanzler verteidigt seinen Kurs beim Trump-Besuch in den USA

Der Kanzler rechtfertigt sein Auftreten beim Treffen mit Donald Trump. Warum Merz auf Konfrontation verzichtete.

Bundeskanzler Friedrich Merz

© AFP/THOMAS KIENZLE

Bundeskanzler Friedrich Merz

Von red/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sein Agieren beim Besuch des Weißen Hauses in Washington verteidigt. „Wenn da die Kameras laufen, dann werde ich nicht anfangen, mit dem amerikanischen Präsidenten zu streiten“, sagte er in Stockach beim Wahlkampfabschluss der CDU für die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Der ein oder andere habe ihm vorgeworfen, zu freundlich gewesen zu sein. 

Merz hatte US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche im Weißen Haus getroffen. Im Fokus standen unter anderem der Iran-Krieg und Handelsfragen.

Kanzler unterstützt Hagel im Südwesten

Er konzentriere sich bei den Beziehungen zu den USA weiter auf die gemeinsamen Werte, erklärte Merz. Denn klar sei: Bei der Verteidigung des europäischen Kontinents „sind und bleiben wir auf Zeit auf die Amerikaner angewiesen“. 

Der Kanzler ist am Freitagabend bei zwei Wahlkampfabschlüssen im Südwesten mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel unterwegs. Neben Stockach nördlich des Bodensees macht er auch im oberschwäbischen Ravensburg halt. An diesem Sonntag wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt.

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Erstellt:
6. März 2026, 18:32 Uhr

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