Bilanz

Leifheit spürt Konsumzurückhaltung und rutscht ins Minus

Konsumflaute, teure Transporte und neue Kampagnen: Was das für die Prognose des Haushaltswarenherstellers bedeutet – und wo die Risiken liegen.

Der Leifheit-Vorstand hält an der Jahresprognose fest. (Archivbild)

© Thomas Frey/dpa

Der Leifheit-Vorstand hält an der Jahresprognose fest. (Archivbild)

Von dpa

Nassau (dpa/lrs) - Der Haushaltswarenhersteller Leifheit hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust eingefahren. Unter dem Strich steht ein Minus von 2,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von 2,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal, wie das Unternehmen in Nassau (Rhein-Lahn-Kreis) mitteilte.

Gründe seien unter anderem höhere Logistikkosten, aber auch erhöhte Werbeaufwendungen. Das Marktumfeld sei "außerordentlich herausfordernd". Der Umsatz lag bei 61,2 Millionen Euro und damit rund vier Prozent unter dem Vorjahresquartal, wie das 1959 gegründete Unternehmen weiter mitteilte. 

"Wir haben mit verstärkten Kampagnen in den Kernkategorien Reinigen und Wäschepflege wichtige Impulse gesetzt, auch wenn die allgemein ausgeprägte Konsumzurückhaltung durchweg spürbar ist", sagte der Vorstandsvorsitzende der Leifheit AG, Alexander Reindler. 

Trotz der genannten Belastungen halte der Vorstand an der Prognose für das Geschäftsjahr 2026 fest: ein leichtes Wachstum des Konzernumsatzes und ein operatives Ergebnis etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei bestünden jedoch große Unsicherheiten im Hinblick auf die Eskalation im Nahen Osten, deren Tragweite derzeit nicht absehbar sei. Der Leifheit-Konzern beschäftigt den Angaben nach rund 1.000 Mitarbeitende.

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Erstellt:
7. Mai 2026, 11:36 Uhr

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