VW-Sparpaket

Lies: Hälfte der 50.000 wegfallenden Stellen werden in Deutschland abgebaut

Der verschärfte Sparkurs bei VW wird auch in Deutschland zu spüren sein. Vor allem in vier Werken geht das Bangen weiter.

Niedersachsens Ministerpräsident Lies ist froh, dass bislang keine Werkschließungen beschlossen wurden.

© Moritz Frankenberg/dpa

Niedersachsens Ministerpräsident Lies ist froh, dass bislang keine Werkschließungen beschlossen wurden.

Das neue Sparpaket bei Volkswagen betrifft laut Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies auch etwa 25.000 Stellen in Deutschland. Der vom Autokonzern angepeilte Abbau von rund 50.000 weiteren Stellen sei bislang zwar eine rechnerische Größenordnung, sagte der SPD-Politiker und VW-Aufsichtsrat. „Aber dann wird es ungefähr so sein, dass ungefähr die Hälfte der dann betroffenen Stellen auf Deutschland zufällt.“

Der VW-Vorstand habe sehr eindrucksvoll dargestellt, dass das Unternehmen an der Stelle sehr hohe Kosten habe. „Es wird also darum gehen, die Standorte unserer Unternehmen schlanker, effizienter und schneller zu machen“, sagte Lies. Dabei gehe es nicht nur um die Marke VW, sondern ungefähr 170 Gesellschaften im ganzen Konzern.

Schließung von vier Werken stand im Raum

Der Regierungschef betonte zugleich, es seien keine Werkschließungen vereinbart worden. „Vorgestern stand die Schließung der Werke im Raum. Jetzt mit dem Beschluss steht die Chance im Raum, eine Perspektive sowohl in der Automobilproduktion, aber wo es vielleicht dann nicht geht, auch mit anderen Möglichkeiten dort zu schaffen.“

Die Aufgabe sei nun, die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte in Deutschland voranzubringen. Das gelte insbesondere für Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm. 

Lies hob zudem hervor, dass die Marke Volkswagen nicht aus dem Konzern herausgelöst werde. Das sei wichtig, um den Einfluss des Landes Niedersachsen bei VW zu sichern.

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Erstellt:
4. September 2026, 13:50 Uhr

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