Nach Wahl in Berlin

Linke lädt Grüne und SPD zu „Vorgesprächen“ ein

Nach ihrem Wahlsieg strebt die Berliner Linke eine Koalition mit Grünen und SPD an. So sehen ihre nächsten Schritte aus.

Elif Eralp ist Spitzenkandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin.

© Bernd Elmenthaler/Future Image/actionpress

Elif Eralp ist Spitzenkandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin.

Die Linke will die Regierungsbildung in Berlin nach ihrem Sieg bei der Abgeordnetenhauswahl zügig vorantreiben. Zur Vorbereitung der Sondierungen habe man Vertreter von SPD und Grünen zu „Vorgesprächen“ in dieser Woche eingeladen, teilten die Landesvorsitzenden Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer mit. Konkrete Termine oder andere Details wurden nicht genannt. 

Der Landesvorstand habe sich für Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen ausgesprochen und werde dies einem am Freitag geplanten Parteitag vorschlagen. „Wir sind uns sicher, dass die Delegierten diesem Vorschlag zustimmen und der Parteitag unsere Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp und das Sondierungsteam mit Rückenwind in die Sondierungsgespräche schickt“, erklärten die Parteichefs weiter. Die eigentlichen Sondierungen zur Vorbereitung von Koalitionsgesprächen könnten dann nächste Woche beginnen.

„Neues Kapitel für unsere Stadt“

„Die Berlinerinnen und Berliner haben sich am Sonntag für ein neues Kapitel für unsere Stadt entschieden“, ergänzten Wolter und Schirmer. „Wir nehmen diesen Auftrag voller Demut und Vorfreude an.“

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am vergangenen Sonntag war die Linke mit 25,7 Prozent klar stärkste Kraft geworden. Sie könnte nun mit Eralp erstmals die Regierende Bürgermeisterin stellen.

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Erstellt:
22. September 2026, 13:06 Uhr

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