Merz-Aussagen zur Zuwanderung

Linken-Abgeordnete Köktürk zeigt Merz auf Instagram den Mittelfinger

Mit einem provokanten Instagram-Post reagiert Cansin Köktürk auf Aussagen von Friedrich Merz zur Zuwanderung. Es ist nicht die erste Aktion, mit der die Bundestagsabgeordnete auffällt.

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Cansin Köktürk

© Sebastian Gollnow/dpa/Sebastian Gollnow

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Cansin Köktürk

Von red/dpa

– Mit einem Foto, auf dem sie ihren Mittelfinger zeigt, hat die Linken-Bundestagsabgeordnete Cansin Köktürk auf Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu Zuwanderung reagiert. Auf dem Bild, dass sie auf ihrer Instagram-Seite postete, war zu lesen: „Ey Merz, Ich glaub ja fast, du wärst selbst gern Teil von uns. Du bist ja so besessen davon, über uns zu reden.“ Weiter warf sie Merz „hysterisches Dauergejammer“ über Migrantinnen und Migranten vor.

Merz hatte am Mittwoch in einer Debatte zu Gewalt gegen Frauen im Bundestag gesagt: „Wir haben eine explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft, und zwar im analogen wie im digitalen Raum, und dagegen müssen wir gemeinsam etwas tun.“ Man müsse dann aber auch darüber sprechen, wo diese Gewalt herkomme, sagte er unter Beifall von Abgeordneten der Union und der AfD. „Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt.“ Auch das gehöre zur Vollständigkeit des Bildes dazu, sagte er, was von Abgeordneten der Linksfraktion und der Grünen mit verärgerten Zwischenrufen quittiert wurde. 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Cansın Köktürk (@cansinkoektuerk)

Die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion Köktürk hatte in der Vergangenheit bereits für Aufsehen im Parlament gesorgt, weil sie sich mit einem Palästinensertuch im Bundestag fotografieren ließ. Für das Tragen eines T-Shirts mit der Aufschrift „Palestine“ während einer Debatte war sie außerdem von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) aufgefordert worden, den Plenarsaal zu verlassen.

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Erstellt:
26. März 2026, 19:24 Uhr

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